(openPR) Besucher unternehmen im Internationalen Mühlen-Freilichtmuseum eine Reise durch 14 Länder dieser Welt
Sie sind Gifhorns größte Attraktion und gehören zur Stadt wie das Mehl ins Brot: die Mühlen. Im Internationalen Mühlen-Freilichtmuseum stehen 16 Wind- und Wassermühlen im Original oder als originalgetreuer Nachbau aus 14 Ländern dieser Erde. Das Gifhorner Mühlen-Freilichtmuseum ist nicht nur ein kulturelles Wahrzeichen der Stadt. Es ist vor allem ein Museum für die Sinne.
Vor über 25 Jahren begann Besitzer Horst Wrobel mit der Gestaltung des Geländes an der Ise – nahe dem Gifhorner Zentrum. Heute kommen jedes Jahr Tausende Besucher, um diese weltweit einmalige Sehenswürdigkeit zu erleben. Denn der Gang durchs Mühlen-Freilichtmuseum ist wie eine Reise durch ferne Länder. Jedes Bauwerk ist anders. Majestätisch ragt die riesige Mühle von Sanssouci in den Himmel, vertraut erscheinen dem Besucher die hölzernen Bockwindmühlen, wie sie in Deutschland oft zu finden sind. Robust, aber doch ganz anders als deutsche Mühlen im Fachwerk-Stil, wirkt die aus Feldsteinen errichtete Mühle aus der Provence. Sie ist umgeben von Wacholder und
Lavendel und sie ist damit ein Beispiel für Baukunst mediterraner Gegenden. Südländisches Flair verbreiten die Mühlen von Mallorca, aus Griechenland oder Portugal in Gifhorn. Umgeben von Wald, Wiesen und Wasser stehen Mühlen aus Korea, Taiwan und Russland. Internationalität und Heimatverbundenheit sind im Freilichtmuseum dicht beieinander. Im Mittelpunkt der Anlage hat Horst Wrobel nämlich ein Dorf eingerichtet, ein niedersächsischer Rundling, mit Fachwerkhäusern, wie sie für die Region typisch sind. Hier werden für die Besucher Brot und Kuchen in großen Steinöfen gebacken. Es ist die Vielseitigkeit, die das Mühlen-Freilichtmuseum so spannend macht. Draußen die Bauten in voller Größe, drinnen, im Ausstellungsgebäude des Museums, veranschaulichen Miniaturen und Modelle wie die Riesen arbeiten. Über 50 Wind- und Wassermühlenmodelle sind naturgetreu und maßstabsgerecht nachgebaut worden. Fotos, Texte und Ausstellungsstücke ergänzen die Präsentation von Mühlengeschichte und -technik. Ein Blickfang und Zeichen der Völkerverständigung sind zwei Gebäude. Die russisch-orthodoxe Holzkirche des Heiligen St. Nikolaus und der Glockenplast mit der Freiheitsglocke, das am Rande des Freilichtmuseums steht. Dieses imposante Gebäude mit seinen 58 goldenen Kuppeln soll zukünftig der Förderung des russischen und internationalen Kunsthandwerks dienen.












