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Münchner Hochschulen - Kaderschmiede oder Lernfabrik?

09.09.200917:59 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Münchner Hochschulen - Kaderschmiede oder Lernfabrik?

(openPR) München, 09. September 2009 - Eine Studie von forschungplus untersucht das Image der Hochschulen in München und befragt zu diesem Thema die strengsten Kritiker: Münchner Studierende.

Kann schon die Nennung der besuchten Hochschule ein Bewerbungsgespräch überflüssig machen? In den USA oder in Frankreich ist das keine Seltenheit. Wer in Harvard oder Princeton studiert hat oder den Abschluss einer Grande École nachweisen kann, dem bleiben langwierige und nervenaufreibende Auswahlverfahren oft erspart. In Deutschland gibt es keine expliziten Eliteuniversitäten, trotzdem kann der Ruf der Ausbildungsstätte Türen öffnen – oder verschließen. Das Image Münchner Hochschulen wurde im Sommersemester 2009 von forschungplus unter die Lupe genommen. In einer unabhängigen Eigenstudie wurden Studierende aller Hochschultypen gebeten, die Qualität und den Ruf ihrer Hochschule zu bewerten – mit ambivalentem Ergebnis.



In puncto Image glänzt München mit einer hervorragenden Bewertung: 98 % der Studierenden beurteilen den Ruf ihrer Hochschule in Wirtschaft und Öffentlichkeit als sehr gut oder sogar ausgezeichnet. Dabei spielt weniger die traditionelle Vergangenheit, sondern vielmehr die Fortschrittlichkeit der Bildungseinrichtung eine entscheidende Rolle. Die Innovationsstärke und Forschungsführerschaft ihrer Hochschule stufen 67 % der Befragten als sehr gut oder ausgezeichnet ein. Auch im internationalen Vergleich verteilen Münchner Studierende gute Noten an ihre Ausbildungsstätte: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit wird von 52 % als ausgezeichnet und sehr gut eingestuft, weitere 36 % vergeben ein „gut“.

Im Hinblick auf einzelne Aspekte ihrer Ausbildung äußerten sich Münchner Studierende zum Teil kritisch: So halten 42 % die Praxisorientierung ihrer Hochschule für nicht ausreichend, 35 % stufen die pädagogische Befähigung ihrer Professoren und Dozenten zur Wissensvermittlung insgesamt als schlecht ein. Außerdem fühlen sich viele Studierende nicht ausreichend informiert: 44 % beurteilen die Hochschulkommunikation in Bezug auf Abläufe, Fristen, Termine, Neuerungen und Veränderungen als weniger gut oder schlecht. 42 % kritisieren die mangelnde Service- und Beratungsorientierung der Verwaltungsmitarbeiter. Die Nutzung neuer Medien scheint den Informationsfluss dabei weder genügend anzutreiben noch den Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden. Die internen Onlineservices ihrer Hochschule beurteilen 31 % der Münchner Studierenden als mangelhaft oder nicht ausreichend, den Internetauftritt ihrer Hochschule bewerten 24 % als schlecht.

Die Studie zeigt, dass sich Münchner Hochschulen in vielen Bereichen noch steigern können, um für Studierende attraktiver zu werden. Von den Befragten sind jedoch ganze 83 % mit ihrer Hochschule alles in allem zufrieden, auch wenn sich nur 78 % aufgrund ihrer bisherigen Studienerfahrungen erneut für München entscheiden würden. Ob ihr Studienort eine gute Wahl war, werden viele der Absolventen vielleicht in den ersten Bewerbungsgesprächen erfahren – 27 % sehen im Vergleich zu anderen Hochschulen keinen Vorteil darin, in München zu studieren. Bleibt zu hoffen, dass sich die Erwähnung der Ausbildungsstätte für die meisten als Türöffner erweisen wird.

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