(openPR) Der, von der Lebenshilfe NRW während der Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung 2006, erfundene Begriffe des Tandemers hat es nun ganz offiziell in den deutschen Duden geschafft. Ein „Tan/de/mer“ (oder in der weibliche Form, eine „Tan/de/merin“) ist darin als „Sozialarbeiter, der gemeinsam mit einem behinderten Menschen eine Übung, z.B. im Sport ausübt“ beschrieben.
Das im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft von Menschen mit geistiger Behinderung 2006 von der Lebenshilfe NRW eingeführte Tandem-Modell, bei dem ein Mensch mit und ein Mensch ohne geistige Behinderung gemeinsam und auf Augenhöhe ein Projekt entwickeln und umsetzen, gehört inzwischen zu den etablierten Ehrenamtsangeboten der Lebenshilfe NRW. Ziel ist es, partnerschaftlich und unter Einsatz der jeweiligen Fähigkeiten Aufgaben gemeinsam zu lösen.
Die beiden Personen des Tandems wurden dabei erst als Tandem-Partner und später einfach nur noch als Tandemer bezeichnet. Nun hat es die Wortschöpfung der Lebenshilfe NRW in den deutschen Duden geschafft. „Durch diese besondere Anerkennung fühlen wir uns sehr geehrt. Es zeigt, dass ehrenamtliche Arbeit einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft erreicht.“, freut sich Hans Jürgen Wagner, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe NRW. „ Ein kleines Stückchen Rechtschreibungs-Geschichte ist uns damit sicher.“











