(openPR) Am 21.03.2010 ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Ein Datum, welches ganz bewusst gewählt wurde. Denn: Jedes 700te Kind in Deutschland wird mit der Chromosomenstörung Trisomie 21, besser bekannt als Down-
Syndrom, geboren.
„Wir als Lebenshilfe NRW halten diesen Tag für wichtig, um die Belange
von Menschen mit Trisomie 21 und ihrer Angehörigen wieder mehr ins
Interesse der Bevölkerung zu rücken und weiter aufklären zu können“, meint Hans Jürgen Wagner, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe NRW. „Denn es gibt bis heute noch immer tief verankerte Vorurteile.“
Doch legt die Lebenshilfe NRW besonderen Wert darauf zu betonen, dass es sich bei dieser bekannten Chromosomenstörung um nur eine von vielen, unterschiedlichen Formen von geistiger Behinderung handelt. Viele Behinderungen sind auch Folge von z.B. Schädigungen in der Schwangerschaft wie Infektionen, Sauerstoffmangel und Vergiftungen oder Schwierigkeiten während der Geburt. Die Beeinträchtigungen beziehen sich dabei in der Regel auf intellektuelle, sprachliche oder motorische Bereiche, nicht aber auf Charaktereigenschaften oder z.B. die Fähigkeit sich zu freuen.
Bundesweit kommt etwa alle 90 Minuten ein Kind mit geistiger Behinderung zur Welt.
Von den rund 400.000 Betroffenen in Deutschland werden mehr als die Hälfte von der Lebenshilfe und davon allein über 25.000 in NRW betreut. Die Lebenshilfe zählt damit zu den wichtigsten Sprachrohren für Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen.













