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Erfolgreiche Standortpolitik

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Dr. Gerald Mathis ist Leiter des ISK-Instituts für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung und lehrt an der Fachhochschule Vorarlberg.
Dr. Gerald Mathis ist Leiter des ISK-Instituts für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung und lehrt an der Fachhochschule Vorarlberg.

(openPR) Kommunales Flächenmanagement und Gewerbeflächenentwicklung

Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Attraktivität jedes Wirtschaftsraumes. Gezieltes kommunales Flächenmanagement ist somit ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Standortpolitik.



Die wirtschaftliche Prosperität von Städten, Regionen und Gemeinden ist immer weniger Zufall, sondern nachgewiesenermaßen das Ergebnis von positiven Rahmenbedingungen und aktivem wirtschafts- und kommunalpolitischen Agieren. Die Kommunen werden sich in Hinkunft verstärkt um ihre bestehenden Betriebe, um Neuansiedlungen und Neugründer zu kümmern haben. Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn Gewerbeflächen sind gewissermaßen der Rohstoff für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand von Standorten.

Die Flächen nicht dem Zufall überlassen
Vor diesem Hintergrund ist es nahezu fahrlässig, die Flächenentwicklung einfach dem Zufall zu überlassen. Nur einfach Betriebsgebiete zu widmen und auszuweisen - und dann zu hoffen, dass alles Weitere von einer übergeordneten lenkenden Hand von selbst erledigt wird, ist zuwenig. Notwendig ist eine auf klaren Strategien aufbauende Flächenentwicklungs- und Verwertungspolitik und ein proaktives Betriebsbetreuungs- und Ansiedlungsmanagement welches durch ein professionelles Standortmarketing begleitet wird.

Flächenmanagement und Gewerbeflächenentwicklung als Teil der gesamthaften Gemeindeentwicklung
Flächenmanagement beginnt mit der klassischen räumlichen Entwicklung. Sie darf jedoch nicht dort stehen bleiben. Hinzu kommt, dass Gewerbeflächen nicht einfach die übrig gebliebenen Grundstücke sind, jene Anteile für die man ansonsten keine Verwendung mehr hat. Dieser Ansatz ist falsch und kann sich fatal für eine Kommune und deren Entwicklung auswirken. Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz. Die Erfahrung zeigt, dass gerade hochqualifizierte Branchen ihre Standorte zunehmend in Richtung der damit verbundenen Arbeits- und Lebensqualität analysieren. Der Standort hinter dem „Müllplatz“ ist für interessante und innovative Unternehmen nicht relevant. Mit anderen Worten, attraktive und interessante Firmen wollen auch entsprechend repräsentative Standorte und kein Hinterhof-Ambiente.

Kauf-, Vorhalte- und Bereitstellungsstrategien
Es gehört zur kommunalpolitischen Verantwortung, der Wirtschaft Gewerbeflächen konkret und nachhaltig anbieten zu können. Das heißt, über einen laufende Vorrat an Betriebsgrundstücken zu verfügen und für die Zukunft vorzusorgen. Widmung alleine ist zu wenig. Flächenmanagement heißt, abgestimmt auf die wirtschaftlichen Ziele einer Kommune oder Region konkrete und langfristig angelegte Kauf-, Vorhalte und Bereitstellungsstrategien zu entwickeln. Grundsätzlich geht es nun nicht darum, den gesamten Immobilienmarkt einer Gemeinde an sich zu reißen, sondern Rahmenbedingungen zu schaffen um das laufende Angebot und die Nutzung von Gewerbeflächen sicher zu stellen. Dazu kann man etwa über PPP-Modelle auch Partner wie Banken, Projektentwickler, Bauträger, etc. miteinbeziehen und über solche Modelle auch die Finanzierung und eine professionelle Entwicklung und Verwertung der Flächen sicher stellen. (vgl. dazu das PPP-Modell der Projekt- und Strukturentwicklungsgesellschaft Sulzberg in: http://www.isk-institut.com/index.php?id=103)

Standortmarketing und professionelle Verwertung
Nicht zuletzt muss über ein professionelles Standortmarketing die Verwertung der Flächen sicher gestellt werden. Zu hoffen, dass der Rest der Welt erahnt, dass in der Gemeinde „Nimmerland“ attraktive Betriebsgebiete zur Verfügung stehen, ist eine weitere, aber nicht unübliche Illusion. Es gilt die Gewerbeflächen aktiv zu bewerben, seriös zu dokumentieren und im Zuge der Verwertung bei interessierten Unternehmen das Vertrauen zu schaffen, dass an diesem Standort optimale Rahmenbedingungen, auch für die weitere Entwicklung garantiert sind. Nicht zuletzt gilt es mit jeder Ansiedelung eines Unternehmens dessen Entwicklung auch weiterhin zu betreuen.

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