(openPR) Kommunales Flächenmanagement und Gewerbeflächenentwicklung
Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Attraktivität jedes Wirtschaftsraumes. Gezieltes kommunales Flächenmanagement ist somit ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Standortpolitik.
Die wirtschaftliche Prosperität von Städten, Regionen und Gemeinden ist immer weniger Zufall, sondern nachgewiesenermaßen das Ergebnis von positiven Rahmenbedingungen und aktivem wirtschafts- und kommunalpolitischen Agieren. Die Kommunen werden sich in Hinkunft verstärkt um ihre bestehenden Betriebe, um Neuansiedlungen und Neugründer zu kümmern haben. Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn Gewerbeflächen sind gewissermaßen der Rohstoff für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand von Standorten.
Die Flächen nicht dem Zufall überlassen
Vor diesem Hintergrund ist es nahezu fahrlässig, die Flächenentwicklung einfach dem Zufall zu überlassen. Nur einfach Betriebsgebiete zu widmen und auszuweisen - und dann zu hoffen, dass alles Weitere von einer übergeordneten lenkenden Hand von selbst erledigt wird, ist zuwenig. Notwendig ist eine auf klaren Strategien aufbauende Flächenentwicklungs- und Verwertungspolitik und ein proaktives Betriebsbetreuungs- und Ansiedlungsmanagement welches durch ein professionelles Standortmarketing begleitet wird.
Flächenmanagement und Gewerbeflächenentwicklung als Teil der gesamthaften Gemeindeentwicklung
Flächenmanagement beginnt mit der klassischen räumlichen Entwicklung. Sie darf jedoch nicht dort stehen bleiben. Hinzu kommt, dass Gewerbeflächen nicht einfach die übrig gebliebenen Grundstücke sind, jene Anteile für die man ansonsten keine Verwendung mehr hat. Dieser Ansatz ist falsch und kann sich fatal für eine Kommune und deren Entwicklung auswirken. Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz. Die Erfahrung zeigt, dass gerade hochqualifizierte Branchen ihre Standorte zunehmend in Richtung der damit verbundenen Arbeits- und Lebensqualität analysieren. Der Standort hinter dem „Müllplatz“ ist für interessante und innovative Unternehmen nicht relevant. Mit anderen Worten, attraktive und interessante Firmen wollen auch entsprechend repräsentative Standorte und kein Hinterhof-Ambiente.
Kauf-, Vorhalte- und Bereitstellungsstrategien
Es gehört zur kommunalpolitischen Verantwortung, der Wirtschaft Gewerbeflächen konkret und nachhaltig anbieten zu können. Das heißt, über einen laufende Vorrat an Betriebsgrundstücken zu verfügen und für die Zukunft vorzusorgen. Widmung alleine ist zu wenig. Flächenmanagement heißt, abgestimmt auf die wirtschaftlichen Ziele einer Kommune oder Region konkrete und langfristig angelegte Kauf-, Vorhalte und Bereitstellungsstrategien zu entwickeln. Grundsätzlich geht es nun nicht darum, den gesamten Immobilienmarkt einer Gemeinde an sich zu reißen, sondern Rahmenbedingungen zu schaffen um das laufende Angebot und die Nutzung von Gewerbeflächen sicher zu stellen. Dazu kann man etwa über PPP-Modelle auch Partner wie Banken, Projektentwickler, Bauträger, etc. miteinbeziehen und über solche Modelle auch die Finanzierung und eine professionelle Entwicklung und Verwertung der Flächen sicher stellen. (vgl. dazu das PPP-Modell der Projekt- und Strukturentwicklungsgesellschaft Sulzberg in:
http://www.isk-institut.com/index.php?id=103)
Standortmarketing und professionelle Verwertung
Nicht zuletzt muss über ein professionelles Standortmarketing die Verwertung der Flächen sicher gestellt werden. Zu hoffen, dass der Rest der Welt erahnt, dass in der Gemeinde „Nimmerland“ attraktive Betriebsgebiete zur Verfügung stehen, ist eine weitere, aber nicht unübliche Illusion. Es gilt die Gewerbeflächen aktiv zu bewerben, seriös zu dokumentieren und im Zuge der Verwertung bei interessierten Unternehmen das Vertrauen zu schaffen, dass an diesem Standort optimale Rahmenbedingungen, auch für die weitere Entwicklung garantiert sind. Nicht zuletzt gilt es mit jeder Ansiedelung eines Unternehmens dessen Entwicklung auch weiterhin zu betreuen.
ISK Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung
J.G. Ulmer-Straße 21
A-6850 Dornbirn
Leitung: Dr. Gerald Mathis, Mag. Marco Fehr
Telefon +43 5572 / 372 372
Telefax +43 5572 / 372 372-24
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Über das Unternehmen
Das Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung ISK in Dornbirn baut auf die Entwicklungsarbeit der in der Schweiz, Österreich und Deutschland tätigen BCA Dr. Mathis & Partner Standortconsulting und Regionalentwicklung auf. Die BCA arbeitet seit knapp fünfzehn Jahren auf internationaler Ebene mit öffentlichen Stellen, Ländern, Regionen und Kommunen zu Fragen der Standortwirtschaft, des Standortmanagements, der Wirtschaftsförderung, der Regional- und Strukturentwicklung sowie der Kommunalentwicklung zusammen und hat in diesem Fachbereich spezifisches Know-how und Wissen erarbeitet sowie neue Ansätze und Umsetzungsmodelle entwickelt. Das Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung widmet sich verstärkt der Aus- und Weiterbildung, der Lehre und Forschung, der Ausarbeitung von Studien und Expertisen sowie der Beratung im Bereich Standortwirtschaft, Regionalentwicklung und Standortsoziologie.
Ausbildung und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildungsangebote für den Bereich Standortwirtschaft, Standortentwicklung, Standortmanagement, Standortmarketing und Standortsoziologie. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm des ISK wird von verschiedenen öffentlichen Bildungsinstitutionen wie der Verwaltungsakademie des Landes Vorarlberg (Schloss Hofen), des Landes Tirol (Grillhof), des Landes Kärnten sowie der Akademie Schönbühl in Lindau (Bayern) genutzt. Daneben wird das Aus- und Weiterbildungsangebot auch über das Institut direkt angeboten. Ebenso werden für Länder, Regionen und Kommunen individuelle Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen angeboten und entwickelt.
Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit
Das Institut betreibt Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Wirtschaftspolitik, Regionalpolitik, Standortwirtschaft, Standortmanagement, Standortmarketing sowie Standort- und Kommunalentwicklung. Das sind u. a. vor allem Vorträge und Referate in Kommunen und Stellen der öffentlichen Verwaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit zu den obigen Themen. Darüber hinaus gibt das Institut für Standort-, Regional-, und Kommunalentwicklung eine eigene Schriftenreihe heraus.
Lehre und Forschung
Das Institut stellt Hochschulen, Fachhochschulen, Universitäten oder wissenschaftlichen Einrichtungen universitären Charakters sein Wissen und Know-how zur Verfügung. Dazu gehört die Entwicklung und Übernahme von Lehraufträgen und Studiengängen im Bereich Stand-ortwirtschaft, Standortmanagement, Regionalentwicklung und Standortsoziologie sowie Entrepreneurship.
Weiterer Unternehmenszweck ist die Übernahme von Forschungsaufträgen im gesamten Bereich der Standort- und Regionalentwicklung, insbesondere jedoch im Bereich der Standort.
Ausarbeitung von Studien, Expertisen und Gutachten
Ausarbeitung von Studien, Expertisen und Gutachten für öffentliche Stellen wie Länder, Kantone, Regionen und Kommunen sowie die begleitende Beratung bei der Umsetzung solcher Vorhaben.
Consulting
Beratung von Ländern, Regionen, Kommunen, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften und öffentlichen Stellen zu allen Fragen der Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung, des Standort- und Regionalmanagements sowie zur Optimierung von Wirtschaftsförderungsorganisationen, Betriebsansiedelungsgesellschaften und öffentlichen Organisationen.
Wissenschaftlicher Beirat
Das Institut wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet, dem Persönlichkeiten aus dem Hochschulbereich sowie Vertreter von öffentlichen Körperschaften und Interessensverbänden angehören. Dies sind der Abgeordnete zum Nationalrat und Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karl-Heinz Kopf, Dr. Manfred Hellrigl, Leiter des Büros für Zukunftsfragen in der Vorarlberger Landesregierung sowie Mag. Michaela Wagner, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates ist der emeritierte Rektor der FH Vorarlberg Prof. Dr.-Ing. Guntram Feurstein.