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Schade(n), wenn die Produktion nicht hält, was sie verspricht

02.09.200908:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Wissenschaftspark Marienwerder in Hannover startet ein neues Logistik-Projekt

Hannover, 1. September 2009 – Heute läuft am IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH das Projekt ”Fehlmengenbasiertes Entscheidungsmodell der Logistik” an. Das Forschung- und Beratungsinstitut möchte Unternehmen so zur Senkung von Fehlmengenkosten befähigen.



Wenn es in Unternehmen Versorgungsengpässe gibt, dann verzögert sich dadurch meist die Produktion. Im schlimmsten Fall wird sie sogar komplett lahm gelegt. Die Gründe für die Engpässe liegen häufig darin, dass der Nachschub an Material nicht oder nicht in ausreichender Menge gewährleistet ist. Für die Unterbrechungen sind in 91% der Fälle Materialmängel verantwortlich, etwas mehr als die Hälfte der Mängel wiederum sind auf fehlende Teile zurückzuführen. Das nicht vorhandene Material verursacht in den Unternehmensbereichen Logistik, Produktion und Vertrieb erhebliche Fehlmengenkosten.

Wie diese Kosten vermieden werden können, erforscht das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH in den kommenden 22 Monaten. Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der deutschen Hydraulikbranche ist das erklärte Ziel des Forschungsprojektes. Begleitet wird das Projekt daher von einem Ausschuss aus Unternehmen der Hydrauklikbranche. Allerdings sind die Ergebnisse des Projektes auch für weitere Teile des produzierenden Sektors relevant, z. B. für die Branchen Maschinenbau, Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte, Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik sowie Fahrzeugbau, aber auch das Dienstleistungsgewerbe. Diese Wirtschaftszweige beschäftigen bundesweit ca. 9 % der Erwerbstätigen und erwirtschaften ungefähr ein Viertel des Bruttoinlandproduktes. Das Einsparungspotenzial ist demnach beträchtlich.

Ziel des Projektes am IPH ist die Entwicklung eines für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einfach nutzbaren Entscheidungsmodells zur logistischen Positionierung zwischen hohem Lagerservicegrad und niedrigen Logistikkosten. ”Im Rahmen des Projektes werden wir zunächst die Faktoren identifizieren, die die Fehlmengenkosten beeinflussen”, verrät Dipl.-Wirtsch.-Ing. Patrick Prüssing, Koordinator des Projektes, ein Teilziel des Forschungsvorhabens. ”Parallel dazu werden die Fehlmengenkosten quantifiziert. Nur so können wir die Stellhebel zur Senkung von Logistikkosten identifizieren”. Weitere Schritte des Projektes sind die Entwicklung eines Entscheidungsmodells und die Umsetzung der Ergebnise in die Praxis mit Hilfe eines Handlungsleitfadens. Anhand dieser Handlungsempfehlungen sollen KMU in die Lage versetzt werden, Fehlmengenkosten zu reduzieren.

Das Projekt „Fehlmengenkostenbasiertes Entscheidungsmodell der Logistik" wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) e. V. im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. gefördert. Es endet am 30. Juni 2011. Weitere Informationen zu dem Projekt unter www.fehlmengenkosten.iph-hannover.de sowie bei Dipl.-Wirtsch.-Ing. Patrick Prüssing unter (0511) 279 76-451 oder per E-Mail an E-Mail.

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