(openPR) Hamburg, 31. August 2009. Rückgang des Welthandels, niedrige Charterraten, beschäftigungslose Schiffe: Die Aussichten für geschlossene Schiffsbeteiligungen erscheinen Anlegern derzeit alles andere als rosig. Kurzfristig machen die Zahlen des internationalen Container- und Warenumschlags tatsächlich nur wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Charterraten. So erwartet die World Trade Organization (WTO) für den interkontinentalen Warenverkehr dieses Jahr ein Minus von 10 Prozent, und nach einer Umfrage unter deutschen Reedern von PricewaterhouseCoopers aus dem Juli 2009 sind derzeit über 7 Prozent ihrer Schiffe ohne Beschäftigung.
Gerade am Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen bieten sich in dieser Phase aber gute Einstiegschancen, meint Nikolas H. Dierkes, Vorstand der MCE Schiffskapital AG. Denn die Kurse für Anteile an laufenden Schiffsfonds seien aufgrund der aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen überproportional stark gefallen. Dierkes: „In den letzten zwölf Monaten haben die Ankaufskurse am Zweitmarkt im Schnitt um 30 bis 40 Prozent nachgegeben. Das betrifft auch gute Fonds, die mittel- bis langfristig beschäftigt und bereits weitgehend entschuldet sind. Wer in dieser Situation über das entsprechende Eigenkapital und das notwendige Know-how verfügt, die guten von den gefährdeten Fonds zu unterscheiden, kann sich jetzt ein sehr attraktives Portfolio zusammenstellen.“
Hohe Investitionsquote für mehr Sicherheit
Der Anfang August aufgelegte Fonds MCE 05 Sternenflotte setzt auf Substanzwert, Sicherheit und laufende Erträge. Vor allem die niedrige Kostenquote des Fonds von nur 15 Prozent ist eine echte Innovation und Markenzeichen des Emissionshauses MCE Schiffskapital. „Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage ist die Kostenstruktur eines Fonds ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit des Investments. Unsere Zweitmarktfonds investieren zwischen 5 und 15 Prozent mehr Eigenkapital in die eigentlichen Objekte als traditionelle Schiffsfonds am Erstmarkt“, erläutert Dierkes das Konzept. Je mehr Kapital investiert wird, desto mehr Rendite kann der Fonds unter gleichen Marktbedingungen auch erwirtschaften. Entwickelt sich der Markt positiv, können Anleger sogar auf einen deutlichen Mehrertrag hoffen. Möglich wird die höhere Quote an investiertem Kapital durch eine erfolgsabhängige Ergebnisbeteiligung des Initiators über die Laufzeit des Fonds.
MCE 05 Sternenflotte: Initialportfolio im Schnitt bis August 2013 verchartert
Genau so wichtig ist es Dierkes, auf Schiffsbeteiligungen zu setzen, die ihre Marktfähigkeit bereits unter Beweis stellen konnten. „Der Schifffahrtsmarkt ist traditionell ein eher volatiles Segment, das besonders sensibel auf die ökonomische Großwetterlage reagiert. Das gilt sowohl für den Ab- als auch für den Aufschwung. Sobald die Konjunktur wieder anspringt, wird auch die Nachfrage nach Transportkapazität wieder anziehen. Entscheidend für einen antizyklischen Einstieg in den Markt ist jedoch, nicht alles Geld auf eine Karte zu setzen, sondern breit zu streuen“, erklärt Dierkes. Für das vollständige Portfolio der MCE 05 Sternenflotte sind daher insgesamt 100 bis 150 Beteiligungen vorgesehen. Der Anlageschwerpunkt des neuen Fonds liegt auf Zweitmarkt-Anteilen an Containerschiffen zwischen 1.700 und 6.500 TEU, Tanker und Bulk-Carrier sind als Fondsbeimischung möglich.
Zusätzlich plant der Fonds, gemeinsam mit Reedereien auch direkt in Schiffe zu investieren, die nicht öffentlich als Fonds angeboten werden. „Direktinvestments bieten oft bessere Konditionen als die traditionellen geschlossenen Fonds, daher werden wir hier gute Gelegenheiten nutzen“, so Dierkes. Einen reinen Opportunity-Fonds, wie dies zurzeit Mode sei, wolle er den Anlegern aber nicht zumuten. Nicht nur sei völlig offen, ob es hier überhaupt genügend Investitionsmöglichkeiten gebe. Auch sei dies nicht mit der Idee eines Substanzwertinvestments vereinbar. „Für uns stehen bei jeder Investition Sicherheit und langfristige Erträge im Vordergrund. Auf einen spekulativen Gewinn zu setzen, kommt für uns nicht in Frage“, so Dierkes.
Die ersten Schiffsinvestitionen hat der MCE 05 Sternenflotte bereits getätigt. Das Initialportfolio im Wert von knapp 4,5 Millionen Euro umfasst Anteile an 73 Schiffen, darunter 67 Containerschiffe, fünf Tanker und ein Bulk-Carrier. Der durchschnittliche Einkaufskurs der Fondsanteile lag bei 81,6 Prozent bezogen auf das Nominalkapital. Die im Mittel 8 Jahre alten Fondschiffe sind aktuell alle beschäftigt und durchschnittlich bis August 2013 an erfahrene Gesellschaften verchartert. 26 Schifffahrtsgesellschaften sollen bereits Ende 2009 vollständig entschuldet sein.
Mehr Flexibilität: Sonderkündigungsrecht und Rücknahmegarantie
Zusätzlich bietet der neue Fonds MCE 05 Sternenflotte eine Reihe attraktiver Optionen für mehr persönliche Flexibilität der Anleger während der Laufzeit. Ein Sonderkündigungsrecht erlaubt es dem Anleger, seine Anteile im Fall von Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Scheidung an das Emissionshaus zurückzugeben. Wer sich zusätzlich für ein sogenanntes Andienungsrecht entscheidet, hat die Möglichkeit, seine Beteiligung nach zehn Jahren zum Kurs von 100 Prozent abzüglich der erhaltenen Auszahlungen an die MCE Schiffskapital zu verkaufen.
Anleger können sich ab sofort mit einer Mindestsumme von 5.000 Euro an der MCE 05 Sternenflotte beteiligen, ein Agio fällt nicht an. Das einzuwerbende Eigenkapital des Fonds beträgt 24,750 Millionen Euro. Ziel des MCE 05 Sternenflotte ist eine Vermögensmehrung von 6 bis 8 Prozent pro Jahr, daraus ergibt sich über die gut 10-jährige Fondslaufzeit ein Gesamtmittelrückfluss von 160 bis 180 Prozent. Die vierteljährlich ausgezahlten Erträge unterliegen nicht der Abgeltungssteuer sondern lediglich der Tonnagesteuer.
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