(openPR) Stangl AG rüstet sich für die Zukunft
Verkauf von Unternehmensanteilen der Familie Stangl an MCE AG Linz stärkt Finanzkraft und Investitionssicherheit
Deggendorf, 14. Juli 2003 – Am 27. Juni 2003 haben die Anteilseigner Franz, Hans und Stefan Stangl ihre Anteile an der Stangl AG an die MCE AG in Linz verkauft. Mit den finanzierenden Banken, die das Unternehmen in Zukunft begleiten werden, wurde eine grundsätzliche Einigung über die Rahmenbedingungen erzielt. Der Vollzug des Vertrages ist noch von der Zustimmung der Kartellbehörden in Deutschland und Österreich abhängig.
„Wir folgen damit unserer Vision eines europäischen Technikdienstleisters und ebnen den Weg für weiteres Wachstum, Investitionssicherheit und Flexibilität auf den internationalen Märkten“, erklärt Stefan Stangl, Vorstandsmitglied der Stangl AG, die Gründe für die Entscheidung. „Die Stangl AG bleibt innerhalb des MCE Konzerns ein eigenständiges Unternehmen. Das heißt konkret: Name, Struktur und Leistungsspektrum verändern sich nicht. Die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Die Vorteile der neuen Konstellation liegen im erweiterten gemeinsamen Vertriebsnetzwerk, der breiten Produktpalette sowie nicht zuletzt der Finanzkraft der MCE-Gruppe.“
Zukunftssicherung des Unternehmens
Der Markt für technische Bauleistungen ist durch eine umfangreiche Branchenkonsolidierung geprägt. Vor diesem Hintergrund setzt die Stangl AG mit dem Verkauf der Anteile an die MCE AG positive Signale. Die Kooperation mit dem MCE Konzern sichert der Stangl AG langfristiges Wachstum und die Ausweitung der Position auf einem schwierigen Markt. „Mit MCE im Rücken können wir die finanziellen Risiken des Großprojektgeschäfts abfedern und stärken damit unsere Finanzkraft und Bonität. Die Stangl AG bleibt ein bedeutender Arbeitgeber in den Regionen und bietet für unsere Mitarbeiter an allen Standorten vielversprechende Zukunftsperspektiven“, so Stefan Stangl.
Strategisches Interesse steht im Vordergrund
Die MCE AG ist ein führender und herstellerunabhängiger Dienstleistungskonzern und Life-Cycle-Partner für die Errichtung und den Service von Industrieanlagen, Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen in Zentraleuropa. Die Stangl AG ergänzt das Leistungsspektrum der MCE insbesondere durch das deutschlandweite Vertriebsnetzwerk für technische Gebäudeausrüstung und Facility Management. Kunden und Lieferanten schätzen Stangl als zuverlässigen und termintreuen Partner für qualitativ hochwertige und technisch anspruchsvolle Leistungen. Dazu Stefan Stangl: „Unsere Positionierung ist für die MCE AG von großem strategischen Interesse. MCE baut seine Position im deutschen Haustechnik-Markt aus und erhält gleichzeitig die Möglichkeit, in den Facility Management– und Service-Markt in Deutschland einzutreten. Damit trägt Stangl entscheidend zur europäischen Erweiterung des Gesamtkonzern MCE bei.“
Veränderungen im Management
Im Zuge des Eigentümerwechsels wird es auch zu Veränderungen im Management der Stangl AG kommen. Die Herren Franz und Hans Stangl werden sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen, dem Unternehmen aber weiterhin beratend verbunden bleiben. Frank Masuhr scheidet aus dem Unternehmen aus.
Neuer Vorstandsvorsitzender wird Gerhard Unterganschnigg, Partner von Andlinger & Company, dem Eigentümer der MCE Gruppe. Der Name Stangl wird auf der Management-Ebene weiterhin durch Stefan Stangl als Vorstand vertreten. Manfred Meinzer wird als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands die Bereiche Finanzen und Administration leiten.
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Unternehmensprofil Stangl AG:
Die Stangl AG ist in Deutschland einer der führenden Anbieter in den Bereichen Haus- und Versorgungstechnik sowie Facility Management. Das Unternehmen wurde 1929 in Deggendorf gegründet. Im Geschäftsjahr 2002 erwirtschaftete die Stangl AG einer Gesamtleistung von zirka 188 Millionen Euro.
Die international tätige Firma hat sich als Spezialist für den gesamten Gebäudelebenszyklus etabliert. Von der Projektierung über den Anlagenbau bis hin zum Gebäudemanagement bietet die Stangl AG technische und beraterische Rundum-Betreuung in allen Phasen einer Immobilie.
Etwa 1.100 Beschäftigte (davon etwa 170 Auszubildende) verteilen sich auf mehrere Standorte in Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa. Bedeutende Referenzobjekte sind unter anderem die neue Konzernzentrale der Deutschen Post in Bonn, das Investment Banking Center in Frankfurt, die Motorenprüfstände für BMW FIZ München, die Technische Universität München sowie das SAT 1 Medienzentrum in Berlin .
Pressekontakt:
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