(openPR) Auf Einladung des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler, Landesverband Hessen (BBK Hessen), war die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörman, im Congress Park Hanau (CPH) zu Gast. Die Ministerin besuchte im CPH die Landeskunstausstellung Hessiale 2009, deren Schirmherrin sie ist.
Hanaus Kulturbeauftragter Klaus Remer begrüßte den Gast aus Wiesbaden. Außer den Vorständen und der Geschäftsführung des BBK Hessen waren einige der ausstellenden Künstlerinnen gekommen. Vertreterinnen der Hanauer Gebeschusschule nahmen ebenfalls an dem Termin teil. Die Hanauer Grundschule verlegt während der Hessiale den Kunstunterricht der 4. Klasse einmal pro Woche in den CPH, damit die Kinder angeleitet von ausstellenden Künstlerinnen praktische Erfahrungen mit zeitgenössischer Kunst machen können.
„Hanauer Hungertuch“ als Gastgeschenk
„Hanau ist spätestens mit der Hessiale 2009 nicht nur Brüder-Grimm-Stadt, sondern auch Kunststadt“, zeigte sich Ministerin Kühne-Hörmann von der Qualität und Vielfalt der Landeskunstausstellung beeindruckt. Als Gastgeschenk übereichte Bernhard Meyer,
Vorsitzender des BBK Hessen, der Ministerin das „Hanauer Hungertuch“. „Es symbolisiert die wirtschaftliche Lage, in der sich die meisten Künstlerinnen und Künstler befinden“, erläuterte er das von ihm selbst künstlerisch gestaltete Stück Stoff, auf dem in verstreuten Versalien das Wort „Hunger“ zu lesen ist. Die zusammenstehenden Anfangsbuchstaben „HU“ indes stehen für Hanau als Ort der 5. Hessiale. Von der Politik, so Meyer, erwarte der BBK Hessen als Interessenvertretung der hessischen Kunstschaffenden eine bessere Unterstützung, zum Beispiel durch obligatorische Auftragskunst am Bau bei Bauvorhaben des Landes oder durch freien Eintritt in Museen für Künstlerinnen und Künstler.
Die Ministerin betonte, wie sehr sie die Landeskunstausstellung als Initiative des BBK schätze und unterstrich, dass es aus ihrem Haus für die „Hessiale“ einen Zuschuss von 5000 Euro gegeben habe. „Eine Förderung, wie sie sich Künstlerinnen und Künstler wünschen, wird es niemals geben können“, stellte sie mit Verweis insbesondere auf die derzeitige wirtschaftliche Situation fest. Kühne-Hörmann lud jedoch die Vertreter des BBK Hessen ein, die begonnene Diskussion Anfang nächsten Jahres im Wiesbadener Ministerium fortzusetzen.
Hessiale im Internet
www.hessiale.de und www.cph-hanau.de.
Ausstellungsdaten:
Ausstellungsdauer CPH und Schlossgarten:
24. August bis 20. September 2009, täglich 9 bis 17 Uhr
Eintritt frei.
Größere Gruppen oder Schulklassen werden gebeten,
sich im CPH anzumelden:
Eröffnung im Goldschmiedehaus:
Freitag, 4. September 2009, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. bis 20. September 2009
täglich 11-17 Uhr, außer montags
Eintritt: 2,50 Euro /1,50 Euro ermäßigt
Finissage im CPH:
Sonntag, 20. September 2009, 14 Uhr
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
Hanau, den 28.08.2009 / CPH








