(openPR) Frankfurt, 27.08.2009 – Die geänderte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) tritt am 01.10.2009 in Kraft. Für Eigenheimbesitzer galt bisher, dass sie zur Durchführung energetischer Modernisierungsmaßnahmen nicht verpflichtet waren, solange am Gebäude nicht viel geändert wurde. Doch diesen Bestandsschutz für alle Hauseigentümer gibt es in Kürze nicht mehr.
Die Änderungen der EnEV 2009 wirken auch für Eigenheimbesitzer, die keinen Modernisierungswunsch verspüren und eigentlich alles so belassen wollen, wie es ist. Wer sein Eigenheim nach dem 01.02.2002 gekauft hat oder erst noch ein Haus kaufen will, ist von den neuen Vorschriften der EnEV 2009 besonders betroffen. Für diese Hausbesitzer werden Pflichten bezüglich Austausch und Nachrüstung wirksam, deren Nichterfüllung sogar als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.
Für bestehende Wohngebäude gibt es eine Vielzahl von Bestimmungen, jeweils mit diversen Ausnahmen. So ist z.B. die obere Geschossdecke oder das Dach bis Ende 2011 zu dämmen. Die Unterscheidung in begehbare und nicht begehbare obere Geschossdecke ist weggefallen. Auch sind alle Heizungs- und Warmwasserleitungen, sowie deren Armaturen, in unbeheizten Räumen zu dämmen. Alle Heizkessel, die vor 1978 aufgestellt wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Nachtspeicherheizungen sollen mittelfristig außer Betrieb genommen werden. Energetische Maßnahmen werden für das ganze Gebäude zur Pflicht, wenn an mehr als 10% der Außenbauteile des Gebäudes Änderungen vorgenommen werden.
„Viele Hauseigentümer stellen sich nun die gleiche Frage: Was muß ich denn jetzt machen, was bringt das und was kostet es?“ - so Thomas F. Fruhwirth, geschäftsführender Gesellschafter der Fruhwirth KG und Betreiber des bundesweiten Dienstes hausinspektor.de. „Auf der einen Seite will jeder Hausbesitzer beim Energieverbrauch Geld sparen, auf der anderen Seite soll die Energiesparmaßnahme wenig kosten,“ erklärt Thomas F. Fruhwirth.
Neue Situationen erfordern neue Lösungen, um die Fallstricke der EnEV 2009 zu umgehen. Die EnergieInspektion, der neue Service der Fruhwirth KG, gibt Hausbesitzern Orientierung und Sicherheit. Die EnergieInspektion ist eine Kombination aus der bewährten Hausinspektion und einer Energieberatung. Beginnend mit der Analyse der baulichen Mängel und Schäden des Gebäudes werden die möglichen Energiesparmaßnahmen auf Wirtschaftlichkeit geprüft und in die Kostenaufstellung der Maßnahmen einbezogen. Maßgeblich ist neben der neuen EnEV 2009 hierbei auch die finanzielle Vorstellung des Kunden über den Umfang der Baumaßnahmen.
„Wenn Gebäude individuell errichtet worden sind, sollte auch der Modernisierungsbedarf individuell ermittelt werden. Hierbei müssen die nötigen Maßnahmen mit den jeweiligen Massen ermittelt und die dafür anfallenden Kosten genannt werden.“ betont Thomas F. Fruhwirth. „Nicht jede Energiesparmaßnahme ist an jedem Gebäude sinnvoll.“
Dass Hausbesitzer oftmals unterschiedliche Ziele verfolgen, wenn sie modernisieren wollen oder müssen, ist bekannt. Will der Hausbesitzer umfassend energetisch modernisieren, so bietet sich eine Energieberatung als unterstützende Dienstleistung an. Möchte der Hausbesitzer jedoch nur tun, was wirklich nötig ist, und dabei die betroffenen Bauteile energetisch verbessern, dann ist die EnergieInspektion der richtige Dienst. „Wer modernisieren will oder muß, der sollte selbst bestimmen können, wie viel er in sein Gebäude investiert und in welche Maßnahmen er sein Geld steckt“, betont Thomas F. Fruhwirth.
Die EnergieInspektion wurde speziell für Eigenheimbesitzer entwickelt, die eben nicht jede mögliche Energiesparmaßnahme durchführen wollen, sondern mit gezielten Modernisierungen Schäden am Gebäude beheben und energetische Verbesserungen erreichen möchten. Viele Einzelmaßnahmen lassen sich aber im Nachhinein nicht kombinieren oder passen nicht zum Gebäude. So sind z.B. falsch ausgeführte Bauteilanschlüsse sehr problematisch, weil sich Feuchtigkeit an bisher unproblematischen Stellen bilden kann und später oft Schimmelbildung die Folge ist. „Da es leicht passieren kann, dass vereinzelte, selber ausgeführte Maßnahmen die Bauphysik des Gebäudes nicht berücksichtigen, braucht der Bauherr ein stimmiges Konzept, bevor er Geld verbaut“, so Thomas F. Fruhwirth.









