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Bauhaus Dessau und HfG Ulm – Was tun mit dem Erbe?

28.08.200908:28 UhrKunst & Kultur
Bild: Bauhaus Dessau und HfG Ulm – Was tun mit dem Erbe?
SCHNITTMENGEN von Bauhaus Dessau und Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm
SCHNITTMENGEN von Bauhaus Dessau und Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm

(openPR) Ulm, 27. August 2009 (hfg) – Philipp Oswalt hält Vortrag auf öffentlicher Veranstaltung der Stiftung HfG Ulm: Quo vadis – Bahaus Dessau und HfG Ulm? Wie Legenden bewahrt, in die Zukunft überführt und fürs 21. Jahrhundert vitalisiert werden können, darum geht es bei der diesjährigen öffentlichen Abendveranstaltung der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm. Diesen Schnittstellen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird der Vorstand und Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Professor Philipp Oswalt, mit seinem Vortrag "Bauhaus Dessau – Was tun mit dem Erbe?" am 18. September 2009, 20:00 Uhr im Stadthaus Ulm nachspüren.



"Wir freuen uns, dass wir mit Professor Oswalt einen renommierten Redner gewinnen konnten, der sich mit der Stiftung Bauhaus Dessau mit einer ähnlich glorreichen, aber auch übermächtigen Tradition konfrontiert sieht, wie die Stiftung HfG Ulm. Es wird interessant sein zu sehen, welche Schlüsse er für die Zukunft zieht und welche Parallelen sich zu unseren Ideen ergeben", erklärt Dr. Dieter Bosch, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung HfG Ulm. Dass eine Neuauflage der legendären "hfg ulm" in Form einer Hochschule für Gestaltung nicht der richtige Weg für den Umgang mit dem Erbe ist, dessen ist sich Dr. Bosch sicher. "Eine Kopie wird nie an das Original heranreichen, diese Tatsache gilt es zu akzeptieren."

Natürlich bekenne sich die Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm ohne Wenn und Aber zur Tradition der verantwortungsbewussten, menschenwürdigen und nachhaltigen Gestaltungsmaximen der "hfg ulm" und dem Vermächtnis ihrer Leitfigur, Inge Aicher-Scholl. "Aber, wir – die Stiftung HfG Ulm – wissen, woher wir kommen. Wir wissen, was wir sind. Und wir wissen, wohin wir gehen. Mit dem Designpark werden die HfG-Leitideen konsequent einem Prozess des Weiter-Denkens unter den Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts zugeführt. Theorie, Diskurs und vor allem Praxis werden an diesem Design-Cluster wieder zu einer komplementären Einheit verschmelzen", führt Dr. Bosch weiter aus. "Wir dürfen uns nicht im Nachahmen verfangen, sondern müssen selbstbewusst mit Bill, Aicher & Co. im heutigen Kontext wetteifern. Nur dann kann der Ulmer Kuhberg wieder zu einer Weltbühne der Gestaltung werden."

Die Stiftung HfG Ulm entwickelt und bewahrt das bauliche und ideelle Erbe der legendären "hfg ulm". Im Juli 2009 machte der Stiftungsrat den Weg für den Designpark HfG Ulm ( www.designpark-hfg-ulm.de ) in der ehemaligen Hochschule frei: Er verabschiedete die Entwurfsplanung sowie die mittelfristige Wirtschafts- und Finanzplanung für das Projekt. Bis 2011 sollen hier neben dem HfG Ulm-Archiv designnahe Firmen und Start Ups (Gestalter, Architekten, Fotografen, etc.) eine neue Heimat finden und dort im kreativen Austausch innovatives, nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Design wieder in den Blickpunkt der Gestalterszene rücken.

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