(openPR) Eröffnung: Sonntag, den 6. September 2009 um 15 Uhr.
Willi Sitte ist anwesend. Es spricht Prof. Dr. Peter Arlt.
Ausstellungsdauer: 6. September – 24. Oktober 2009
Die Galerie Schwind | Frankfurt am Main zeigt vom 6. September bis 24. Oktober 2009 Arbeiten des Künstlers Willi Sitte, der 1921 im nordböhmischen Kratzau geboren ist und seit 1947 in Halle an der Saale lebt und arbeitet.
Präsentiert werden 40 Gemälde aus der gesamten Schaffenszeit von 1950 bis 2002. Sie führen von den frühen Arbeiten der Stilsuche in den 50er/60er Jahren mit formalen Anlehnungen an Picasso, Léger und das Bauhaus über die barock anmutenden Akt- und Strandbilder hin zu den engagierten thematischen Äußerungen zu konkreten gesellschaftlichen und politischen Ereignissen.
Willi Sittes Bildschöpfungen sind vielgestaltig und gedankenreich. Immer wieder wirken seine Gemälde wie Neubelebungen des Historienbild-Genres wobei sie stets eng verflochten sind mit ihrer Zeit. Im Zentrum des Interesses steht der Mensch mit seinen Begierden und Lastern, das Prozesshafte, der Augenblick der Veränderung, des Instabilen. Solche Momente der Spannung und Unruhe formuliert Willi Sitte in vielfältigen Verschränkungen von Figur und Raum, in Farbströmen, aufgetragen mit Pinsel und Spachtel. Die Farbe besitzt eine charakterisierende und rhythmisierende Eigenkraft. Sie prägt so auch das Wesen der zahlreichen Liebesdarstellungen, Sinnbilder des Glücksstrebens und reiner Lebensfreude, die vom Drängen und vom Strom des Lebens erzählen.
Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst Merseburg.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Öffnungszeiten: Mi - Fr 13-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr













