(openPR) Eröffnung in der Galerie Schwind Frankfurt am Main
Freitag, den 31. August 2012 um 19 Uhr
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.
Ausstellungsdauer: 31. August – 6. Oktober 2012
Vom 31. August bis zum 6. Oktober 2012 zeigt die Galerie Schwind in Frankfurt etwa 25 Gemälde des Leipziger Malers Erich Kissing. Für Kissing, der zu der mittleren Generation der Leipziger Schule gehört, ist es die erste Einzelausstellung in der Galerie Schwind. Erst Anfang des Jahres 2012 entschloss sich der Künstler (* 1943), seine Arbeiten auf dem Kunstmarkt anzubieten, nachdem er sich jahrzehntelang nicht von ihnen trennen wollte.
Kissing, der von 1965-70 an der renommierten Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer studierte, hat bisher nur 55 Bilder gemalt. Begründet ist dies in der aufwendigen, feinmalerischen Technik, die ihn sein prägendster Dozent Werner Tübke lehrte. Auf eine dunkle Untermalung und eine Weißhöhung in Ei-Tempera folgen bis zu acht farbige Öllasuren, aufgetragen mit „spitzem“ Pinsel, oft in jahrelanger mühsamer Arbeit.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die 13 Fliegerbilder, die Kissing beginnend 1968 als Diplomserie konzipierte. Sie behandeln das den Menschen seit jeher faszinierende Thema des Fliegens und zeigen neben verschiedenen historischen Flugapparaten auch selbst erdachte Flugmaschinen des Künstlers. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Zyklus der Kentaurenbilder, der bedeutendsten Werkgruppe Kissings, die seit 1997 entsteht und bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Mittels auf wesentliche Formen reduziertem Bildaufbau und pastelliger, harmonischer Farbpalette, zeigt uns Kissing die mythologischen Mischwesen, die nicht selten die Physiognomie des Künstlers selbst tragen.
Im Anschluss wird die Ausstellung „Erich Kissing“ ab dem 17. November 2012 in der Galerie Schwind Leipzig zu sehen sein.
Galerie Schwind | Frankfurt
Fahrgasse 8
60311
Frankfurt am Main
Ansprechpartner
069-5964263
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Karl Schwind
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Über das Unternehmen
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) 1994 prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule in der 1. Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung.
Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main bleiben als Dependance bestehen und sind erweitert worden. Schließlich wurde 2011 die dritte Galerie in Berlin-Mitte eröffnet.
Neben der Betreuung der künstlerischen Nachlässe von Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer werden auch weitere bedeutende Leipziger Künstler wie Arno Rink, Ulrich Hachulla, Michael Triegel, Erich Kissing, Wolfgang Peuker, Günter Thiele, Gero Künzel und Markus Matthias Krüger durch die Galerie Schwind in Leipzig und Frankfurt am Main vertreten. Überregionale Künstler wie Werner Stötzer, Willi Sitte, Fritz Cremer, Volker Blumkowski und Shinji Himeno ergänzen mit ihren Arbeiten das Programm um den kritischen Realismus.