(openPR) Plagiate werden in der heutigen Zeit zu einem immer größeren Problem für Industrie und Handel. Weltweit werden Produkte von Markenherstellern kopiert. Der Wirtschaft entsteht dadurch ein Schaden in Milliardenhöhe. Eine Alternative zum Schutz vor Plagiaten ist die Sicherung von Produkten mit Etiketten, die mit speziellen Sicherheitsfeatures versehen sind. Die Robos GmbH & Co. KG, ein Etikettenhersteller aus Kornwestheim bei Stuttgart, ist unter anderem auf die Herstellung derartiger Sicherheitsetiketten spezialisiert.
Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine Vielfalt von Möglichkeiten an, ihre Produkte dauerhaft und effektiv zu kennzeichnen. So können beispielsweise spezielle Farbpigmente in die Druckfarben eingearbeitet werden. Beim Bestrahlen mit UV-Licht werden die mit UV-Farben gedruckten Elemente sichtbar, während bei Tageslicht das Druckbild weitgehend unsichtbar ist. Mit speziellen Verfahren lassen sich zudem Mikroschriften drucken, die zwar mit dem menschlichen Auge noch sichtbar sind, jedoch beispielsweise beim unerlaubten Kopieren nur noch als schwarze beziehungsweise farbige Fläche erscheinen. Eine andere Möglichkeit, sich von Plagiaten abzugrenzen, sind sogenannte Kippeffekte. Durch die Veränderung des Betrachtungswinkels erscheint das Druckbild dem Betrachter dabei in einem anderen Farbspektrum. Kippeffekte sind heute bei Geldscheinen ein Standard-Sicherheitsfeature. Auf Etiketten aufgebracht, lassen sich jedoch nahezu alle Markenprodukte damit sichern.
Ebenfalls aus dem Geldscheindruck bekannt sind Guillochen. Es handelt sich hierbei um spezielle Muster aus mehreren ineinander verwickelten und überlappenden Linienzügen. In der Regel gehen dabei zwei verschiedene Farben ineinander über.
Hologramme dienen vor allem der schnellen Erkennung von Plagiaten durch den Handel und die Endkunden. Es sind einfache Hologramme, aber auch anspruchsvolle 2D- und 3D-Effekte darstellbar, die es der Fälscherindustrie noch schwerer machen, das Produkt zu kopieren. Beim Druck lassen sich auch spezielle Mikropartikel der Druckfarbe beziehungsweise dem Lack zusetzen. Diese Mikropartikel sind nach einem bestimmten Farbcode aufgebaut, der für jeden Kunden weltweit nur einmalig vergeben wird – daher gilt dieses Verfahren als eine sehr sichere Methode. Die Identifizierung wird mit Hilfe eines Mikroskops oder eines Laserstifts vorgenommen.
Das Track & Trace-Verfahren schließlich besteht im Wesentlichen aus einer Seriennummer und einem Barcode auf dem Etikett. Diese Seriennummer wird aus Datenbanken kreiert und ist für den Endkunden über das Internet überprüfbar. Neben dem Plagiatschutz lässt sich diese Technologie auch für die Sicherung von Gewinnspielen und für Marketingaktionen nutzen. „Natürlich sind die einzelnen Verfahren auch kombinierbar. Wir beraten Sie gerne bei Ihrer individuellen Sicherheitslösung“, betont Robos-Geschäftsführer Harry Reuter.











