(openPR) Vidas EBV, der neue Test zum Nachweis des Epstein-Barr-Virus, ermittelt innerhalb von 40 Minuten die sogenannte „Kusskrankheit“
Mit fast 26.000 installierten Systemen weltweit (davon 23.000 in klinischer Anwendung und 3.000 in industrieller Anwendung) stellen Vidas und seine kompakte Version mini Vidas eine wichtige Grundlage für den Nachweis von Antikörpern dar
EBV, dessen Erreger hauptsächlich über den Speichel übertragen wird, ist für 80 Prozent der Fälle von infektiöser Mononukleose verantwortlich und trifft vor allem Jugendliche. Der Schnelltest von bioMérieux vervollständigt die bereits verfügbaren Vidas-Tests zur Erkennung von Toxoplasmose und Cytomegalievirus-Infektionen. Da die Symptome von EBV anderen Infektionskrankheiten ähneln, erleichtert der Test eine genaue Diagnose. In einzelnen Fällen verhindert der Vidas EBV-Test eine unangebrachte Verordnung von Antibiotika. Um seltenen, aber ernsten Komplikationen vorzubeugen, können Mediziner ihre Patienten auch in Hinblick auf Hygiene und Ernährung besser beraten.
Laut Aussage der US-amerikanischen „Centers for Disease Control“ sind mehr als 40 Prozent der zehn- bis 19-Jährigen durch den Epstein-Barr-Virus infiziert. Der Patient kann nach einer Inkubationszeit von zwei bis sieben Wochen bis zu 18 Monate lang ansteckend sein. Um nach spezifischen Antikörpern zu suchen und das Stadium der Infektion zu ermitteln, benötigt der auf der Vidas-Plattform entwickelte Test drei Marker, die gemeinsam angewandt werden müssen. Dazu gehört die Suche nach VCA IgM-Antikörpern zur Feststellung von jüngeren Infektionen, die Suche nach VCA/EA IgG-Antikörpern sowie die Suche nach EBNA IgG-Antikörpern zur Feststellung von älteren Infektionen. „Infektiöse Mononukleose ist eine häufige Krankheit, die präzise diagnostiziert werden muss“, erklärt Stéphane Bancel, Chief Executive Officer von bioMérieux. „Bei unseren Kunden sind über 23.000 Vidas- und mini Vidas-Instrumente installiert. Dieser Test steht somit einer großen Anzahl von Ärzten in der ganzen Welt zur Verfügung.“
Bei Vidas und seiner kompakten Version mini Vidas handelt es sich um Geräte für multiparametrische Analyse, die die Technologie ELFA (Enzyme Linked Fluorescent Assay) auf der Grundlage von gebrauchsfertigen Einzeltests nutzen. Die Analysen können als Reihe oder einzeln gestartet werden. Die 1992 auf den Markt gebrachte Produktreihe Vidas umfasst derzeit 91 Parameter im klinischen Bereich und deckt ein breites Spektrum menschlicher Krankheiten ab. Dazu gehören der Nachweis und die Quantifizierung von Bakterien, Viren, Parasiten und Antikörpern. Hinzu kommt der Nachweis von Markern für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Karzinome sowie von Entzündungswerten oder hormonellen Funktionsstörungen. Einige Vidas-Produkte sind allein für die Notfalldiagnostik bestimmt. Darunter befindet sich der Test für den Ausschluss von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien Vidas D-Dimer Exclusion und der Test Vidas B·R·A·H·M·S PCT für die Dosierung von Procalcitonin bei der frühzeitigen Erkennung von schweren bakteriellen Infektionen wie beispielsweise der Sepsis.












