(openPR) Wie lerne ich meinem Kind den vernünftigen Umgang mit Alkohol?
750 000 mal jährlich trinken Menschen in Deutschland das erste mal Alkohol. Für ca. 10% ist dies der Beginn eines Missbrauchsverhaltens. Jeder vierte Jugendliche betrinkt sich laut Sucht- und Drogenbericht mindestens einmal pro Monat bis zur Besinnungslosigkeit. Experten schlagen Alarm und fordern wirksame Gegenmaßnahmen – Eltern fühlen sich häufig hilflos und überfordert…….
In der Pubertät befinden sich Jugendliche per se in einer schwierigen Phase. Zum einen wollen sich die Heranwachsenden vom Elternhaus und damit vom Kindsein lösen- zum anderen haben sie jedoch Probleme sich in der Welt der Erwachsenen zu behaupten.
Schulischer Leistungsdruck, erster Liebeskummer und selbstverständlich auch die körperliche Entwicklung erschweren diese Phase zusätzlich.
Für die Heranwachsenden scheint der Alkohol und seine Wirkung wie gerufen zu kommen, wirkt er doch enthemmend, entspannend und stärkt das Selbstvertrauen – auch wenn er nicht unbedingt schmeckt. Zukunftsängste werden „weggetrunken“ – die Jugendlichen fühlen sich stark genug, sich über Verbote hinwegzusetzen.
In vielen Cliquen gilt Alkoholkonsum als Zeichen der Stärke, oft wird auch aus Gruppenzwang mitgetrunken. Als Abstinenzler wird man schnell zum Außenseiter.
Zudem gilt Alkoholkonsum als Bestandteil der Erwachsenenwelt – wer also erwachsen sein will, muss trinken können.
Bedauerlicherweise überlassen heute die Erziehungsberechtigten den Kindern,
den Einstieg in den Alkoholkonsum häufig dem Zufall statt den Heranwachsenden bewusst den Umgang mit Alkohol zu gewähren und zu lehren.
Hilfreiche Rituale, die den Jugendlichen an einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Alkohol heranführen, fehlen in der Familie teilweise auch durch Überbelastung der Eltern, vollständig.
Dabei kann der verantwortungsbewusste Umgang mit Genussmitteln durchaus erlernt werden!
Was aber tun, wenn der Sohn oder die Tochter häufiger alkoholisiert nach Hause kommt?
Sicher helfen hier Verbote und Sanktionen nicht weiter, vielmehr wird dadurch oftmals eine Trotzreaktion erzeugt – es kann ein Teufelskreis mit Unaufrichtigkeiten des Jugendlichen und dann weitere Sanktionen der Eltern entstehen.
Vielmehr zeugt es von Verantwortungsbewusstsein der Eltern, schnellstmöglich kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen.
Sich Rat und Hilfe bei Schwierigkeiten in der Erziehung von Jugendlichen zu suchen, hat nichts mit Versagen als Eltern zu tun. Es bedeutet vielmehr, verantwortungsvoll mit der Elternrolle umzugehen und offen zu sein für neue Impulse mit dem Heranwachsenden.
Die Festigung und Stärkung elterlicher Kompetenz trägt sicher erheblich dazu bei, den Alltag mit den Jugendlichen gelöster und zufriedener zu erleben und die Kinder „auch im Umgang mir Alkohol“, zu verantwortungsvollen, selbstbewussten und kooperativen Menschen zu erziehen.
RESULTS!
Die Praxis für lösungsorientierte Beratung
Fachgerechte, diskrete Einzel- und Paarberatung, Unterstützung bei Erziehungsproblemen, Fragen zu Alkohol- und Führerscheinverlust und Mobbing am Arbeitsplatz, Hilfe bei gesundheitsschädigendem Dauerstress und anhaltender Überbelastung im Beruf, Karriere- und Führungskräftecoaching.
RESULTS!
Sandra Sopp-Ehlting
Ligsalzstrasse 31
80339 München
Tel: 089 51 08 64 32
Tel: 089 50 07 88 81
Fax: 089 51 08 64 31
www.individualresults.de










