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Wuppertaler-Demenz-WG als „Best-Practice-Beispiel“

12.08.200917:09 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wuppertaler-Demenz-WG als „Best-Practice-Beispiel“
Im Erdgeschoss des GWG-Gebäude befindet sich die Demenz-WG. Die erste Etage wird in einer Kooperation von GWG und Stadt Wuppertal für den Stadtteil- und Familientreff
Im Erdgeschoss des GWG-Gebäude befindet sich die Demenz-WG. Die erste Etage wird in einer Kooperation von GWG und Stadt Wuppertal für den Stadtteil- und Familientreff "Südwind" genutzt.

(openPR) Demenz-WG der GWG in Elberfeld wurde als bestes Beispiel ausgewählt./ Das Wohnkonzept entwickelte die Wuppertaler Caritas

Das Kuratorium „Qualitätssiegel Betreutes Wohnen für Ältere Menschen in NRW“ hat in seiner aktuellen Broschüre „Gemeinsam statt einsam“ 13 Best-Practice- Projekte von gemeinschaftlichen Wohnprojekten für Ältere zusammengestellt. Unter den drei internationalen und zehn bundesweit ausgewählten Projekten findet sich auch die GWG-Demenz-Wohngemeinschaft in Wuppertal Elberfeld. Das 2006 ins Leben gerufene Projekt bietet auf einer Wohnfläche von 240 Quadratmetern Platz für acht demenziell erkrankte Senioren. Eigentümerin und Vermieterin der Wohnung am Kleeblatt ist die GWG Wuppertal, die das Gebäude für diesen Zweck aufwändig umgebaut hat. Die Betreuung findet durch die Wuppertaler Caritas statt, die das Gesamtkonzept der WG entwickelt hat.



In der WG versorgen sich die Bewohner unter Anleitung selbst und erledigen so weit möglich die alltäglichen Dinge im Haushalt. Dabei helfen sie sich gegenseitig. Das ist der Unterschied zu vielen anderen Wohngruppen mit stationärer Pflege, in denen diese Dienstleistungen von Dritten erbracht werden. In der WG wohnt man in einer ganz normalen Wohnung. Die Wohngemeinschafts-Kandidaten müssen deshalb für den Einzug ein paar Bedingungen erfüllen: Ein Arzt attestiert ihnen die Demenzerkrankung, es wird ihnen mindestens die Pflegestufe 1 zuerkannt und sie sollten körperlich in der Lage sein, mit etwas Unterstützung alltägliche Dinge zu erledigen, damit der WG-Alltag funktioniert. Für die Gruppe sind tagsüber jeweils zwei Mitarbeiter im Haus, während nachts ein weiterer aufpasst, dass alles in Ordnung ist. Die Auslastung der Wohngemeinschaft ist sehr gut. Derzeit gibt es eine Warteliste. In der Wahl ihres Pflegedienstes sind die Bewohner frei.

Die GWG freut sich über die Auszeichnung, denn bürokratische Hürden stellten das Projekt anfangs auf eine harte Probe. Das derzeit gültige Heimgesetz ist auf solche zukunftsweisenden Wohnformen kaum eingestellt. „Die Vorschriften machen es schwierig, Wohngemeinschaften mit einer eindeutig zugeordneten Betreuung einzurichten“, bedauert GWG-Geschäftsführer Harald Röllecke. „Nur in der hautnahen Abstimmung mit der Wuppertaler Stadtverwaltung und ihrem Sozialdezernenten konnte die GWG 2006 dieses besondere Angebot durchsetzen.“

Die Broschüre „Gemeinsam statt einsam“ steht auf der Homepage des NRW- Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Download bereit oder kann beim Bochumer „Kuratorium Betreutes Wohnen für ältere Menschen NRW e.V.“ angefordert werden. www.kuratorium-betreutes-wohnen.de

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels beschäftigt sich die GWG Wuppertal seit längerem besonders mit den Bedürfnissen ihrer älteren Mieter. So wird bei den Modernisierungen – ganz aktuell in Nathrath/Vohwinkel – nach Möglichkeit barrierefrei modernisiert. Die GWG bietet neben der Demenz-WG öffentlich geförderte Seniorenwohnungen, zwei Senioren-Service-Wohnanlagen und eine kostenfreie aufsuchende Beratung für ihre Mieter ab 65. Kurz vor der praktischen Umsetzung befindet sich auch ein gemeinsames Projekt mit den Wuppertaler „Rotkreuzschwestern-mobil“, einen Pflegestandort direkt in einer GWG-Wohnsiedlung einzurichten.

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