(openPR) Rückendeckung von ungeahnter Seite erhält VW-Chef Martin Winterkorn zu seinen Überlegungen, den alten Namen Auto-Union für den Volkswagenkonzern wiederzubeleben. Während zahlreiche Kommentatoren wenig Gutes an dieser Idee lassen, kommen die Namensexperten der Kölner Namingagentur Nambos zu einem anderen Schluss: Sehr viele Aspekte sprechen für die Verwendung des traditionellen Namens.
Peter Ströll, Geschäftsführer von Nambos und erfahrener Markenrechtler, kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen und fasst die Vorteile zusammen: Als beschreibender Name ist Auto-Union allgemein verständlich und das sogar international. Dass der Name in manchen Ohren altmodisch klinge, sieht Ströll nicht als Nachteil. Im Gegenteil, er transportiere sogar eine Vielzahl positiver Werte, wie zum Beispiel Qualität, Tradition und „Made in Germany“. Der Begriff könne schnell eine hohe Akzeptanz erfahren, zudem seien die Kosten bei der Einführung deutlich geringer als bei einem modernen Kunstnamen, wie etwa Evonik oder Arcandor.
Grundsätzlich sei die Einführung eines übergeordneten Namens für den Konzern auch vor Porsche schon lange überfällig, um die Identität der einzelnen Marken zu erhalten. Denn wer möchte schon sagen: „Ich fahre einen Lamborghini von VW.“? Vielmehr lasse sich unter der Auto-Union die gesamte Bandbreite der einzelnen Marken besser vermitteln – ebenso wie ein internes Gemeinschaftsgefühl von Partnern auf Augenhöhe. Zudem befinden sich die Rechte für die Marke bereits innerhalb des Konzerns, was weitere Kosten spart.
Auch wenn die Namensentwickler von Nambos normalerweise neue Namen kreieren, gibt Ströll zu, dass Winterkorns Vorschlag ein genialer Zug ist. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn unser Kunde VW uns auch mit der Entwicklung des Konzernnamens beauftragte, aber angesichts der zahlreichen Vorteile spricht vieles für den altbewährten Namen Auto-Union.“










