(openPR) Kreditkartenausfälle auf Rekordniveau!
Die zunehmende Arbeitslosigkeit in den USA, treibt die Kreditkartenausfälle auf ein Rekordniveau. Man muss sich aber vorstellen, dass die große Entlassungswelle jetzt erst einsetzt. Somit kann man davon ausgehen, dass auch die Kreditkartenausfälle noch weiter ansteigen werden.
Die Ausfallquote stieg im ersten Quartal auf das Rekordniveau von 3,23%. Seit Einführung der Statistik 1974 habe es keinen höheren Wert gegeben. Ende 2008 war die Quote mit 3,22% etwas niedriger ausgefallen. Die Statistik gibt den Anteil der säumigen Schuldner wieder, die mit ihren Rückzahlungen mindestens 30 Tage in Verzug geraten sind.
Die Ratingagentur Moody's hatte Anfang April mitgeteilt, Ende 2009 könnte die Quote der Zahlungsausfälle prozentual zweistellig sein. Die wirtschaftliche Lage werde sich weiter verschlechtern und die Arbeitslosenquote werde die Marke von 10% erreichen. Damit werde wohl auch der Anteil säumiger Kredite in der ersten Jahreshälfte 2010 auf rund 10,5% ansteigen.
In der Quote sind nur solche Ausfälle erfasst, von denen die Unternehmen ganz sicher glauben, dass sie nicht mehr einzutreiben sind. Die Anbieter haben auf die Entwicklung bereits mit einer Kürzung der Kreditlinien sowie höheren Zinsen und Gebühren reagiert.
Die Bankenanalystin Meredith Whitney erwartet, dass die Anbieter die Kreditlinien für ihre Kunden bis Ende 2010 um 50% auf dann nur noch 2,7 Billionen Dollar kürzen und generell weniger Kreditkarten bewilligen werden.
Vor allem American Express ist davon betroffen, denn anders als bei den Rivalen Visa und Mastercard, die lediglich die Abwicklung der „Kartenkäufe“ übernehmen und an den Gebühren verdienen, steht Amex als Kreditgeber mit im Feuer. Hier könnte auch noch einiges auf uns zukommen.
Markus Frick
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