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Wie sieht das Call Center der Zukunft aus?

Bild: Wie sieht das Call Center der Zukunft aus?

(openPR) In Halle (Saale) ist die Deutschlandzentrale eines der Innovationsführer der deutschen CRM-Branche Transcom WorldWide (transcom.com). Exklusiv für INVEST Sachsen-Anhalt (img-sachsen-anhalt.de) spricht Thomas Tannhäuser, Mitglied der Geschäftsführung, über die aktuelle Mindestlohndebatte, das Call Center der Zukunft und die Potenziale des Call Center Standorts Sachsen-Anhalt.




INVEST: Herr Tannhäuser, in der Branche tobt gerade eine heftige Diskussion über Ehrenkodex und Mindestlohn, die Sie angestoßen haben. Warum fordern Sie einen Mindestlohn, den viele Ihrer Managerkollegen ablehnen?

TANNHÄUSER: Wir haben diese Diskussion angestoßen, weil wir das strategische Wachstum der gesamten Branche gefährdet sehen. Eine respektvolle Bezahlung ist Ausdruck der Wertschätzung für eine gute Arbeit. Und sie ist Motivation auch künftig die bestmögliche Dienstleistung abzuliefern. Unter Dumpingpreisen und dem Streben nach schnellem Profit leidet die Kundenzufriedenheit. Das gesamte Geschäftsmodell der Branche steht hier auf der Kippe.

INVEST: Was machen Sie anders?

TANNHÄUSER: Wir zahlen an allen unseren Standorten Gehälter über dem Mindestlohn und binden alle Mitarbeiter in Weiterbildungsprogramme ein, so dass jeder auch die Chance zum beruflichen Aufstieg hat. Dadurch sind unsere Mitarbeiter motivierter als andere. Das merkt man konkret an zwei Zahlen: Wir haben an unserem Standort in Halle einen Krankenstand von 5 % und eine Fluktuation von 1 %. Das sind Werte, von denen die Branche in ihrer Gesamtheit nur träumen kann.

INVEST: Leidet unter diesem Engagement nicht das Unternehmensergebnis?

TANNHÄUSER: Das ist ein Trugschluss. Ich weiß ja, was unterm Strich übrig bleibt, und das kann sich sehen lassen. Nur auf den kurzfristigen Profit zu schielen, kann in der Branche nicht funktionieren. Nicht jetzt und schon gar nicht in der Zukunft. Wir werden bald Dialogspezialisten haben, die nicht nur verschiedene Kommunikationskanäle wie E-Mail, Skype oder auch Twitter sicher bedienen können müssen.

INVEST: Da sind doch eher technisch zu lösende Aufgaben?

TANNHÄUSER: Nicht nur. Call Center werden sich zu Customer Interaction Centern entwickeln. Sie werden die kompletten Kundenbeziehungen ihrer Auftragnehmer steuern. Die Call Center Agents werden dann auch Managementaufgaben übernehmen müssen. Sie werden entscheiden, wann sie den Kunden wie ansprechen. Denn unsere Agents werden wissen, was die Kunden wollen, sie werden Wissens- und Beziehungsmanager zwischen Kunden und Auftraggeber mit sehr weitreichender Entscheidungsbefugnis sein. Wie wollen Sie das mit schlecht motivierten Mitarbeitern machen?

INVEST: Welche Rolle spielt der Standort Halle (Saale) bei Ihren Planungen?

TANNHÄUSER: Eine sehr große! Wir fühlen uns hier sehr wohl und finden hervorragend qualifizierte Mitarbeiter für unser Unternehmen. Wir werden weiterhin investieren und in den nächsten Jahren unser Personal um 200 Mitarbeiter aufstocken. Wichtig ist uns, dass wir in Halle nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ wachsen und so unseren Anspruch als Innovationsführer der Branche festigen. Ich würde es begrüßen, wenn auch andere CRM-Dienstleister der Region so zukunftsorientiert wären. Warum sollte nicht der Call-Center-Standort Sachsen-Anhalt ganz Deutschland zeigen, wohin sich die Branche in den nächsten Jahren entwickeln wird?!

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