(openPR) Gerhard Wernthaler, Vorstandsmitglied der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden, scheidet Ende Juli aus dem Naspa-Vorstand aus. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber 34 Jahre im Bankgewerbe sind genug. Meine Lebensplanung sieht vor, jetzt der Familie und den persönlichen Interessen den Vorrang einzuräumen“, sagte Wernthaler, der Anfang Oktober 61 Jahre alt wird. Er wolle sich wieder verstärkt der Juristerei widmen und sich als Anwalt betätigen. Außerdem interessiere er sich für ein Geschichtsstudium.
Gerhard Wernthaler war zwölf Jahre im Vorstand der Naspa tätig. Nach 22 Jahren bei der Deutschen Bank kam er im August 1997 zur Naspa. Er verantwortete zehn Jahre lang das Geschäft mit Privat- und Private-Banking-Kunden, das Wertpapier- und Vermögensmanage-ment und das Marketing. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung war er seit August 2007 für die Bereiche Capital Markets, Institutionelle und Kommunen und die Aktivitäten der irischen Tochter Naspa Dublin verantwortlich. Mit dem Verkauf von Naspa Dublin hat Wernthaler diese Aufgabe sowie die Neustrukturierung des Bereiches Capital Markets erfolgreich abgeschlossen.
Im Naspa-Konzern nahm Wernthaler im Laufe der Jahre zahlreiche Funktionen wahr. So war er Aufsichtsratsvorsitzender der Naspa Direkt GmbH, der Naspa-Versicherungs-Service GmbH und der Naspa Immobilien GmbH. Ferner war er Aufsichtsratmitglied von Schloss Vollrads und Chairman im Board of Directors der Naspa Dublin.
Innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe war er unter anderem Aufsichtsratsmitglied der S-Broker AG & Co. KG sowie Mitglied in Ausschüssen des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen (SGVHT) und des Deutschen Sparkassen und Giroverbands (DSGV). Daneben hat sich Wernthaler auch außerhalb der Naspa und der Kreditwirtschaft in die Pflicht nehmen lassen und zahlreiche Ehrenämter übernommen. So ist er unter anderem Mitglied der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Selbsthilfe im Taunus e.V. und im Förderverein Schloss Vollrads.






