(openPR) Für die einen purer Luxus, für die anderen eine Herzensangelegenheit – das ist in heutiger Zeit Keramik aus den heimischen Töpfereien. Sie werden immer weniger und das Überleben ist nicht einfach für diese letzten echten Handwerker.
Um so wichtiger sind gute Plätze wie Prien für die Präsentation der liebevoll produzierten Einzelstücke aus Ton. Hier freuen sich die Keramiker, wieder mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen.
Noch kann man die Veranstaltung nicht „traditionell“ nennen, doch sind traditionsreiche Töpfereien neben jungen – und manchmal auch wilden – Keramikern zu finden.
So unterschiedlich auch ihr Warenangebot ist – alle haben eins gemeinsam: Das Angebot wird ausschließlich in eigenen Werkstätten hergestellt. Die meist nur aus ein, zwei Mitarbeitern bestehenden Töpfereien haben alle ihre unterschiedliche Formsprache, die von klassisch über rustikal bis sehr modern reicht.
Für traditonelles Töpferhandwerk stehen neben Nikolaus Pollok aus Obernzell und Roland Jilek noch weitere Kollegen aus ganz Deutschland und sogar aus Ungarn auf dem Markt.
Modern dagegen geht’s bei Sybille Traub aus Arnstadt und Beate Eckert aus Grafing zu, während Peter Wolf aus Bad Suderode mit sehr großen Keramiken mancher Galerie zur Ehre gereichen würde. Seine Objekte und Brunnen sind beeindruckende Zeugnisse moderner Keramikgestaltung.
Aber es gibt auch alles andere, was sich aus Ton herstellen lässt: Schmuck, Tiere, Brunnen, Gartenkeramik, Okarinas und natürlich Geschirr in vielerlei Ausführungen.
So trifft sich in Prien eine fröhliche Handwerkerzunft mit einem vielfältigen und bunten Angebot und zeigt alle Facetten eines uralten Handwerks!
Der Markt findet am Samstag, 25. und Sonntag, 26. Juli von 11-18 Uhr bei freiem Eintritt statt.













