(openPR) Hamburg. Die Zeiten ändern sich - und manch Mittelständler verharrt dennoch in stoischer Gelassenheit. Vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen denken nicht daran, ihre EDV und IT-Systeme sowie die damit verbundene Dienstleistungen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Ein Versäumnis, das gerade in Krisenzeiten wertvolle Liquidität kosten kann.
Eine Umfrage, im Auftrag des IT-Dienstleisters active competence GmbH bei insgesamt 853 mittelständischen Unternehmen in Norddeutschland durchgeführt, brachte erstaunliche Ergebnisse. Rund 83 Prozent der befragten Unternehmen haben sich zuletzt vor mehr als fünf Jahren mit den Anforderungen ihres Geschäftsbetriebes an die eigene IT-Infrastruktur auseinander gesetzt. Eingesetzte Hardware wird oft nur im akuten Fall ausgetauscht, dabei benötigte Komponenten werden gerne als günstige Second-Hand-Ware gekauft. Die beauftragten EDV-Dienstleister agieren bei 76 Prozent ihrer Auftraggeber nach der bei Auftragserteilung bestehenden Situation des Unternehmens. Relevante Änderungen in den Geschäftsprozessen finden bei der Erbringung der Leistungen ebenso wenig Berücksichtigung wie der Einsatz kostengünstigerer Lösungen, da bei über zwei Drittel der Befragten keine regelmäßigen Wissensupdates zwischen Unternehmen und Dienstleister stattfinden.
„Unverantwortliche Flickschusterei zu Lasten von Sicherheit und auf Kosten des Unternehmers.“ findet Martin Osterhof, Geschäftsführer der active competence. Denn gerade der konsequente und bewusste Einsatz moderner und leistungsfähiger IT-Systeme trägt dazu bei, kleine und mittelständische Unternehmen finanziell enorm zu entlasten. Optimal aufeinander abgestimmte Systeme und durchdacht umgesetzte Netzwerke reduzieren nicht nur die Ausfallzeiten gen Null, sondern verringern überdies die Einsatzzeiten der externen Dienstleister. Unternehmen mit moderner IT-Infrastruktur, die auf die Bedürfnissen des Betriebes ausgerichtet ist und stabil laufende Systeme, erfordern deutlich weniger Wartungsaufwand, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Osterhof rät daher, nicht nur die vorhandenen Systeme, sondern vor allem auch Dienstleistungsverträge, die älter als zwei Jahre sind, kritisch zu überprüfen. „In den vielen Fällen ergeben sich Einsparpotentiale von mehr als 50 Prozent“ berichtet er aus der eigenen Praxis. Wertvolle Liquidität, die gerade in Krisenzeiten sicherlich sinnvoller eingesetzt werden kann.












