(openPR) Das Internet bringt auch Probleme. Denn die zunehmende Vernetzung ist nicht für alle Menschen ein Segen. Ein Beispiel dafür sind Autohändler. Immer mehr potentielle Kunden kaufen ihr neues Fahrzeug via Internet direkt beim Hersteller. Das führt trotz Abwrackprämie zu ernsten Problemen. Laut einer Umfrage sehen immer mehr Händler im Verkauf von Neuwagen deshalb nur noch einen kleinen Teil ihres Geschäfts. Das Internetportal auto.de stellt die Befragungsergebnisse vor.
88 Prozent der Befragten gaben an, dass vor allem der Werkstattbereich immer mehr an Bedeutung gewinnen werde. Auf Platz 2 der Hoffnungsträger liegt der Handel mit Einzelteilen und Zubehör. Hier sehen immerhin 66 Prozent der Händler eine Wachstumschance. Auch Gebrauchtwagen werden immer mehr zu einem Kernbereich des Geschäfts. Etwa die Hälfte der Befragten will sich hierbei weiterhin auf bestimmte Marken spezialisieren. Auf diese Weise hoffen sie, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Der Privatmarkt erscheint laut Umfrage ebenfalls zunehmend lukrativ. Nur noch 37 Prozent der Händler glauben an Potentiale im Verkauf von Neuwagen (www.auto.de/KfzKatalog).
Neben dem zunehmenden Hersteller-Direktvertrieb verbergen sich hinter dieser Entwicklung noch andere Gründe. Auch Mietwagen- und Leasingfirmen werden zunehmend als Konkurrenz wahrgenommen. Insgesamt befürchten die meisten Autohändler massive Umsatzeinbrüche.
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www.auto.de/magazin/showArticle/article/25095/Haendler-setzen-vermehrt-auf-Service-Werkstattgeschaeft-gewinnt-an-Bedeutung






