(openPR) Osteoporose oder der stille Knochendieb wie man die Erkrankung auch nennen könnte, kann man durch Bewegung und Sport vermeiden. Vor allem Bewegungsmangel und falsche Ernährung begünstigen die Entstehung des brüchigen Knochens.
Bereits durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in der Kindheit und im Erwachsenenalter kann man der Osteoporoseentwicklung entgegentreten, so die Spezialisten des Osteoporose-Diagnostik -Zentrums (www.odz-fulda.de) Fulda. Seit vielen Jahren werden hier Risikofaktoren der Osteoporose ermittelt und durch eine gezielte Knochendichtemessung an der Wirbelsäule und den Hüftgelenken das Frakturrisiko bestimmt. Jeder Patient erhält eine Auswertung der Diagnostik und eine entsprechende, dem Stadium der Erkrankung angepasste Therapieempfehlung. Bei auffälligen Abweichungen der Knochendichtemessung kann sofort eine gezielte Röntgenaufnahme erfolgen. Sollte eine weitere Abklärung erforderlich werden, werden die erforderlichen Untersuchungen mit dem behandelnden Hausarzt abgestimmt.
Eine spezielle Schulung für Vorbeugung (Prävention) der Osteoporose befindet sich mit regionalen Experten im Aufbau und wird ab 2010 im Gesundheitszentrum Münsterfeld(www.gzm-fulda.de) in Fulda angeboten.
Die Osteoporose ist eine Knochenstoffwechselerkrankung, welche vor allem bei Frauen nach dem Ausbleiben der Menstruation auftritt. Aber auch jeder dritte Mann ist inzwischen von Osteoporose betroffen. Lange Zeit bleibt die Osteoporose stumm, d. h. die Betroffenen merken nichts von ihrer Erkrankung. Oft wird sie erst erkannt, wenn ein erster Knochenbruch auftritt.
Osteoporotische Brüche treten in erster Linie an der Wirbelsäule als Kompressions- und Sinterungsfrakturen und an der Hüfte als Schenkelhalsfrakturen auf. Aber auch die Handgelenke sind bei einem Sturz erheblich gefährdet. Durch die Frakturen kommt es zu deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität. Viele Betroffene bleiben in ihrer Mobilität und Selbstversorgungsfähigkeit dauerhaft eingeschränkt.
Aufgrund unserer Altersstruktur gewinnen Erkrankungen des höheren Lebensalters, zu denen man die Osteoporose zählt, zunehmend an Gewicht. Aus diesen Gründen kommt der Vorbeugung und vor allem dem rechtzeitigen Erkennen der Erkrankung eine herausragende Bedeutung zu.
Am 26.09.2009 findet in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Osteoporose e.V. ein Osteoporosetag in Fulda statt. Vor allem die Aufklärung steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, aber auch die aktuellen Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften zur Diagnostik und Therapie der Osteoporose werden ausführlich diskutiert. Regionale Experten stehen zur Diskussion bereit und geben ihre Erfahrung gerne weiter. Neu ist die gemeinsame Konzeption von Bewegungspausen und Vorträge von Physiotherapeuten unter Leitung von Frau Baumann-Hillenbrand.
Interessierte können sich bereits vorab im Osteoporose-Diagnostik-Zentrum, Vor dem Peterstor 2, 36037 Fulda anmelden.










