(openPR) Die Galeristinnen Sabine Carbon und Barbara Schnabel präsentieren in ihrer Berliner Galerie in der Tucholskystr. 47 regelmäßig und erfolgreich zeitgenössische Fotokunst (www.saba-galerie.com). Zur Zeit zeigt dort Angelika Stellzig großformatige Bilder, die sie in Zusammenarbeit mit der Fotowerkstatt Officina Fotografica in München aufwändig in AcrylArt produziert hat - die fotografischen Werke wirken dadurch besonders plastisch und scheinen nahezu dreidimensional.
In Angelika Stellzigs genau komponierten Bildern liegt die Schärfe in der Unschärfe. Menschen, Tiere, Gegenstände, Fremd- und Eigenbewegung der Kamera verbinden sich zu auratischen Tableaus. Details verrutschen zu Farbflächen, legen gleichzeitig Wesentliches frei und geheimnisvolle Zusammenhänge werden erahnbar: Ein Boot als pure sommerliche Bewegung. Ein Radfahrer, der sich mit dem nieder prasselnden Regen zu verbinden scheint. In blutiges Rot getauchte Silhouetten.
Angelika Stellzig versteht ihre Bilder als fortwährende Erkundung des Alltags, als Suche nach dem einen Moment, der die Aufnahme rechtfertigt. Weil das Bild dann etwas anderes ist, als nur die Aufnahme des einen Moments: Es öffnet die Augen, für das, was ist und was sein könnte. Die Nähe zur Malerei ist gesucht, gewollt, aber begrenzt durch das Diktat des Augenblicks. Aus dieser Spannung resultieren Unschärfen, die es von Bild zu Bild neu zu justieren gilt. Ein ständiger Annäherungsprozess an eine Gegenwart, die als solche nie wirklich in den Blick zu bekommen ist.
















