(openPR) Nach ihrer erfolgreichen Ausstellung in der Saba-Galerie in Berlin (saba-galerie.com) zeigt Angelika Stellzig neuere Werke der Fotokunst zusammen mit Bildern und Wandobjekten von Susanne Streit in der Ausstellung "Up+Down in 4 Phasen und 3 Stockwerken" in der IHK Würzburg-Schweinfurt. Die Kunsthistorikerin Dr. Gisela Wohlfromm hat die Vorstellung der beiden Künstlerinnen zugesagt.
Bei Angelika Stellzigs großformatigen, genau komponierten Bildern liegt die Schärfe in der Unschärfe. Menschen, Tiere, Gegenstände, Fremd- und Eigenbewegung der Kamera verbinden sich zu auratischen Tableaus, in denen die Details zur Farbfläche verrutschen, Wesentliches freilegen und geheimnisvolle Zusammenhänge ahnbar werden: Ein Boot als pure sommerliche Bewegung. Ein Radfahrer, der sich mit dem nieder prasselnden Regen zu verbinden scheint: Die in Zusammenarbeit mit der Fotowerkstatt Officina Fotografica (www.officina-fotografica.de) in München aufwändig in AcrylArt produzierten Werke wirken besonders plastisch und scheinen nahezu dreidimensional.
Angelika Stellzig versteht ihre Bilder als fortwährende Erkundung des Alltags, als Suche nach dem einen Moment, der die Aufnahme rechtfertigt. Weil das Bild dann etwas anderes ist, als nur die Aufnahme des einen Moments: Es öffnet die Augen, für das, was ist und was sein könnte. Die Nähe zur Malerei ist gesucht, gewollt, aber begrenzt durch das Diktat des Augenblicks. Aus dieser Spannung resultieren Unschärfen, die es von Bild zu Bild neu zu justieren gilt. Ein ständiger Annäherungsprozess an eine Gegenwart, die als solche nie wirklich in den Blick zu bekommen ist.










