(openPR) Frau Dr. Barbara Rollmann-Borretty promovierte über römische Fresken des Quattrocento, erarbeitete sich als Kunstkritikerin bei der Süddeutschen Zeitung die Moderne, ließ sich zu kuratorischen Tätigkeiten verführen und erregt seit 1994 mit einigen Ihrer Projekte (u.a. gemeinsam mit Daniel Spoerri oder Otmar Hörl) Aufsehen im Kunstbetrieb. Heute berät sie vorwiegend bei der Einrichtung von Räumen: Psychologisch einfühlsam, höchst persönlich und exklusiv, ob im privaten oder offiziellen Rahmen. Dafür hat sie bewährte Künstler aus Malerei, Fotografie und Plastik an der Hand, die sich mit ihren Arbeiten gerade in ein bestimmtes Konzept einfügen.
Am 21. Mai 2012 stellt sie in "das Hotel", (www.das-hotel-in-muenchen.de) Türkenstraße 35, 80799 München fotografische Arbeiten von Alessandro Piazza und Bronzen von Ulrich Holzner vor.
Ulrich Holzner ist fasziniert vom Übergang, vom handwerklichen Können, das aus einem gipsernen Positiv eine gegossene Bronze-Plastik entstehen lässt. Seit Jahren arbeitet er mit einem Gießer in Geisenhausen bei Landshut zusammen, und immer wenn es die Enge seines Terminkalenders erlaubte, hat er diesem Prozess persönlich beigewohnt. „Meine Skulpturen entstehen im Kopf und in der Seele“, erklärt er, "dann folgt der Weg über die graphische Erfassung und am Ende, am Höhepunkt, steht die Skulptur – gegossen in Bronze." Neben dem „Tanz“ sind seine großen Themen „Masken“, „Urnen“, „Auseinandersetzung“ und „Beziehung“, und der Weg, den er damit eingeschlagen hat, bildet letztendlich ein heterogenes Ganzes. Die Themen greifen ineinander über, sie lassen sich nicht scharf voneinander trennen und inspirieren sich gegenseitig.
Alessandro Piazza (www.venicefineart.com), der Fotograf, ist in unmittelbarer Nähe von Venedig geboren und in Venedig aufgewachsen. Schon als junger Mann hatte er eine Vision: Venedig visuell erleben ... ohne die Heerscharen der Touristen und vielleicht auch ohne die Venezianer. Die atemberaubende Schönheit dieser Stadt, ihre Architektur pur und ohne Beilage sozusagen. Während seiner beruflichen Karriere im eher handwerklichen Bereich der Fotografie verfestigte sich diese Vorstellung zu einem klaren Ziel, das heute erreicht ist. Alessandro Piazza präsentiert uns Venedig, wie es niemand vorher gesehen hat. Seine fotografischen Interpretationen dieser Stadt zeigen, wie sehr Kunst sich manchmal mit herausragendem handwerklichen Können vermählen muss, um unvergessliche Werke zu erschaffen.











