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Kölner Kultur fordert größeres Engagement der Politik

08.07.200912:36 UhrKunst & Kultur

(openPR) Erster Kölner Kulturindex: Eher verhaltene Stimmung bei den Akteuren
29.06.2009 – Klare Erwartungen an die führenden Politiker und den Kulturdezernenten der Stadt artikuliert der erste Kölner Kulturindex, der jetzt veröffentlicht wurde. Die Stimmung bei den Kulturakteuren ist eher verhalten, auch wenn der Kölner Kultur von den Befragten eine positive Weiterentwicklung bescheinigt wird. Der von der Verwaltung vorgelegte Kulturentwicklungsplan wird mehrheitlich sehr positiv aufgenommen, eine zügige Umsetzung allerdings angezweifelt.



Die Befragung zum Kölner Kulturindex ist das Ergebnis einer Initiative des Kölner Kulturrats, dem Zusammenschluss nahezu aller Vereine und Förderinstitutionen des Kölner Kulturbereichs. Er stellt ein einzigartiges Instrument zur Messung der aktuellen Situation und Stimmungslage unter den Kulturfachleuten Kölns dar. Halbjährlich werden rund 340 führende Kulturexperten in Köln zu aktuellen Themen der Kultur befragt. „Köln verfügt mit dem Kulturindex als einzige deutsche Großstadt über ein fundiertes Stimmungsbild seiner Kulturakteure. Der Index liefert wichtige Beiträge zum Diskurs zwischen Bürgerschaft, Künstlern, Kulturverwaltung und Politik“, so Dr. Peter Bach, Vorsitzender des Kölner Kulturrates.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der ersten Befragung, die vom Forschungsinstitut für Soziologie der Universität Köln durchgeführt wurde, gehört die große Bedeutung, die Art Cologne und Lit.Cologne neben den etablierten Institutionen wie Oper, Schauspiel und Museen einnehmen. Sie wurden am häufigsten als die Ereignisse genannt, die wesentlich zu einem positiven Image der Kölner Kultur beitragen. In der Befragung spiegelt sich ebenfalls wider, welchen Schock für das gesamte Kulturleben der Einsturz des historischen Archivs ausgelöst hat, dessen Wiederaufbau zu den wichtigsten Zukunftsthemen der Kölner Kultur gehört. Als die Personen, die in den vergangenen sechs Monaten einen wichtigen Beitrag zum Kulturleben der Stadt geleistet haben, wurden die Intendantin des Schauspiels, Karin Beier, Generalmusikdirektor Markus Stenz und der neue Chef der Art Cologne, Daniel Hug, ausgemacht.

Vom neuen Oberbürgermeister und dem Kulturdezernenten Prof. Georg Quander wird erwartet, dass sie sich zukünftig stärker für die Kölner Kultur engagieren. Bach:“ Die Ergebnisse sind eindeutig: Politik und Verwaltung sind aufgefordert, vorhandene Planungen viel konsequenter umzusetzen und eine (noch) aktivere Präsenz für die Entwicklung des Kulturstandorts zu zeigen. Dies gilt in besonderem Maße für den Kulturentwicklungsplan: Drei Viertel der Befragten erwarten positive Auswirkungen auf die Kölner Kultur. Bei einem solch klaren Votum fordern wir die Kulturpolitiker unserer Stadt auf, dies in der nächsten Legislaturperiode entsprechend zu würdigen.“
Ob diese Forderung tatsächlich Gehör findet, wird schon der nächste Kölner Kulturindex zeigen. Mit Unterstützung des Generali Zukunftsfonds sollen im November wieder mehr als 330 Künstler und Kulturakteure sowie Mitglieder des Kulturrats, Kulturveranstalter und ausgewählte Förderer befragt werden. „Bei der ersten Befragung lag die Beteiligung bei hervorragenden 74 Prozent. Ein Beleg dafür, welchen Stellenwert der Index schon jetzt in der Kölner Kultur einnimmt“, erläutert Christian Bügel vom Kölner Beratungsbüro Nexxtwerk, das die Leitung des Projektes übernommen hat. „Wir gehen davon aus, dass auch die weiteren Befragungen ein fundiertes Stimmungsbild liefern werden“.

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