(openPR) Hannover, 7. Juli 2009 - Mit einer zusätzlichen Ethernet-Switch-Baugruppe erweitert KEYMILE das Leistungsspektrum seines Multi-Service-Zugangssystems UMUX um Power-over-Ethernet-Funktionen. Damit lassen sich Geräte ohne lokale Stromversorgung komfortabel per Ethernet-Kabel anbinden und mit Strom versorgen.
KEYMILE, einer der führenden Hersteller von Next-Generation-Datenübertragungssystemen, hat die in seinem Multi-Service-Zugangssystem UMUX bereits vorhandenen Ethernet-Funktionalitäten noch einmal deutlich ausgebaut. Betreiber öffentlicher und privater Kommunikationsnetze können mit der neuen Karte Power-over-Ethernet-Funktionen (PoE) nutzen und Standorte, an denen es keine lokale Stromversorgung gibt, per Ethernet-Kabel anbinden. Dies sind typische Szenarien für Betreiber von Autobahnen, Eisenbahnen, Flughäfen, öffentlichem Personennahverkehr, Öl- und Gaspipelines, Stadtwerken und Wasserstraßen. Das Einsatzspektrum von Ethernet für unterschiedliche Endgeräte an abgelegenen Standorten ist vielfältig: drahtlose Zugangsknoten, IP-Telefone, lokale drahtlose Netze, Videokameras und Zutrittskontrollsysteme.
Die Stromzuführung über das Ethernet-Kabel bietet hier entscheidende Vorteile. Netzbetreiber sparen Kosten, da Stromversorgungskabel unnötig werden. Auch an schwer zugänglichen Stellen oder in Bereichen, in denen zusätzliche Kabel stören würden, können per Ethernet angebundene Geräte installiert werden. Neben der Bereitstellung von Strom ohne zusätzliche Infrastruktur bieten Power-over-Ethernet-Installationen ein zentrales Back-up-System für den Fall eines lokalen Stromausfalls. Damit wird das Batterie-Back-up des Telekommunikations-Equipments gleichzeitig zum Back-up der Endgeräte.
Die 8-Port-Ethernet-Switch-Karte arbeitet mit anderen UMUX-Baugruppen zusammen und ermöglicht so eine umfassende Lösung für Switched-Ethernet-Dienste und deren Transport via Ethernet- oder SDH-Netze. Unterstützt werden Power-over-Ethernet (max. 12,95 W) und Power-over-Ethernet-Plus (max. 29,5 W). UMUX und die vielfältigen Dienste werden zentral administriert. Durch die Verwendung eines einzigen Netzmanagements sparen Betreiber Kosten und beschleunigen den Bereitstellungsprozess.
Die neue Ethernet-Switch-Karte ist ab sofort verfügbar.
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