(openPR) Köln, 06. Juli 2009. Die ERP ist das Herzstück einer jeden EDV. Doch was passiert, wenn das Herz aufhört zu schlagen – der langjährige IT-Partner neue Wege geht und sich von der Lösung trennt? Genau dieser Fall ist jetzt bei einer Branchenlösung im Großhandel eingetreten. SHD trennt sich von SANGROSS.
„Kühlen Kopf bewahren und die Situation als Chance verstehen“, empfiehlt Wolfgang Lang, einer der führenden Branchenkenner. „Die Entwicklungskosten für solch ein komplexes Standardsystem, wie es die ERP ist, können mehrere hundert Millionen Euro betragen. Wenn der Softwarehersteller feststellt, dass seine Mittel nicht ausreichen, um den ständig steigenden Anforderungen gewachsen zu sein, ist dies der einzig mögliche Schritt. Weiteren ERP-Herstellern wird es demnächst ähnlich ergehen.“
Steigende Anforderungen
Die Anforderungen an eine moderne ERP sind hoch und steigen ständig: Als Herzstück der IT muss sie alle weiteren Lösungen wie Finanzbuchhaltung, CRM, Lager- und Logistik-IT oder auch das Shopsystem integrieren. Die Vernetzung von Unternehmen ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Gerade in den Bereichen Lager und Logistik wird sie in Zukunft ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Vernetzte Lager steigern die Verfügbarkeit des Sortiments deutlich, sorgen für hohe Lagerumschlagshäufigkeit und geringere Kapitalbindung.
Projekt richtig angehen
Unternehmen riskieren bei ERP-Projekten hohe Investitionsbeträge, gleichzeitig belasten ERP-Auswahl und -Einführung die Personalressourcen in einem Maße, das zumeist vollkommen unterschätzt wird. Wolfgang Lang empfiehlt den Händlern daher, die Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch zu nehmen und mit ihm ein speziell auf die Anforderungen des Großhändlers abgestimmtes Pflichtenheft zu erarbeiten. „In den vergangenen Jahren habe ich viele Großhändler bei dem Auswahlprozess ihrer ERP beraten. Häufig höre ich dabei den Satz: Kann meine Software! Steigen wir dann tiefer in die Materie ein, wird schnell deutlich, dass die Lösungen vielen Anforderungen nicht gewachsen sind. Pflichtenhefte, die ich mit meinen Mandanten erarbeite, gehen bis in das kleinste Detail und bilden somit die optimale Basis für Verhandlungen mit potenziellen IT-Partnern. Nur mit all diesen individuellen Detailausprägungen kann man die Verhandlungen mit den Softwarehäusern auf Augenhöhe führen und anschließend die technisch beste und günstigste Lösung auswählen.“





