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Dritter EUFH-Logistiktag zum Masterplan für Güterverkehrslogistik

02.07.200910:34 UhrLogistik & Transport
Bild: Dritter EUFH-Logistiktag zum Masterplan für Güterverkehrslogistik
Podiumsdiskussion während des EUFH Logistiktages
Podiumsdiskussion während des EUFH Logistiktages

(openPR) Experten diskutierten brisante Branchenthemen

Gemeinsam mit maßgeblichen Logistikverbänden unseres Landes veranstaltete die Europäische Fachhochschule (EUFH) im Börsensaal der IHK zu Köln ihren dritten Logistiktag. Namhafte Experten aus Politik und Wirtschaft diskutierten vor rund 250 Gästen mit Hochschul- und Unternehmensvertretern der Branche aktuelle und zukünftige Entwicklungen des Logistik-Standorts Deutschland.



Jürgen Weischer, Präsident der Europäischen Fachhochschule, begrüßte die Gäste und betonte, der Weg aus der Krise könne nur über qualifizierte Fachkräfte führen. Die Hochschule habe dem großen Bedarf an Logistik-Experten durch den kontinuierlichen Ausbau des 2003 eingeführten dualen Studiengangs Logistikmanagement Rechnung getragen, der in diesem Herbst auch am neuen Standort der EUFH in Neuss startet. „Mein herzlicher Dank gilt heute all unseren Unternehmenspartnern, die den Studierenden Ausbildungs- und Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Ohne sie wäre das praxisnahe Studium an der EUFH nicht möglich.“

Die internationale Finanzkrise übt derzeit einen massiven Ertragsdruck auf Logistik-Unternehmen aus. Umsatzeinbrüche von Partnern in Industrie und Handel beeinflussen das langfristige Logistikwachstum massiv. Das Bundesverkehrsministerium hat gemeinsam mit über 700 Logistikexperten einen Masterplan für Güterverkehrslogistik aufgestellt. Ziel ist es, durch Modernisierung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur unter Nutzung von Vorzügen verschiedener Verkehrsträger die Rahmenbedingungen des Logistik-Standorts Deutschland nachhaltig zu verbessern. Der dritte EUFH-Logistiktag war ein Forum des Austauschs von Informationen und Erfahrungen über die logistische Infrastrukturentwicklung angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise. Prominente Vertreter unterschiedlicher logistischer Bereiche boten interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Branche.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, kritisierte die dauerhafte Subventionierung von Regionalflugplätzen, die von nur einer Airline abhängig sind. Diese Politik von Landesregierungen könne zu Millionengräbern für den Steuerzahler werden. „Was Deutschland braucht, ist eine zielgerichtete, dauerhafte Flughafenpolitik auf Bundesebene.“

Mit den Vorarbeiten des Masterplans habe die Bundesregierung in der Krise die Weichen bereits richtig gestellt, betonte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dazu gehöre nicht nur die Bewältigung des Verkehrswachstums und der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, sondern auch die Schaffung eines umweltfreundlicheren Verkehrssystems. Dabei setze die Bundesregierung unter anderem auf Effizienzsteigerung durch den Einsatz neuer Technologien. Natürlich weiß Achim Großmann auch um die besondere Bedeutung von gut ausgebildetem Nachwuchs für die Branche. „Im Masterplan Güterverkehr und Logistik wurde deshalb besonderer Wert auf moderne Berufsbilder und auf anspruchsvolle Studiengänge gelegt, die international Leuchtturmcharakter haben.“

Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) stimmte dem Staatssekretär grundsätzlich darin zu, dass der Masterplan die richtigen Weichen stelle. „Er bedarf jedoch eines neuen nachhaltigen Finanzierungsansatzes, über den die heute bestehenden vielfältigen Engpässe in den Drehscheiben und Knotenpunkten sowie den Hauptverkehrsachsen beseitigt werden.“ Es gibt große Herausforderungen für die Zukunft, bekräftigte auch Dr. Rolf Bender, Sprecher des Vorstands der Häfen und Güterverkehr Köln AG. „In den nächsten Jahren wird der weltweite Güteraustausch erheblich ansteigen. Deutschland als Export-Nation und Transit-Land wird ein enormes Transportaufkommen bewältigen müssen. Hierzu müssen die Verkehrsträger Eisenbahn, Binnenschiff und LKW besser als bisher vernetzt und entsprechend ihren Systemstärken eingesetzt werden. Die Investitionen in Schienenwege, Wasserstraßen und Binnenhäfen erfordern eine verstärkte Förderung.“

Über zukünftige Herausforderungen und Trends der Logistikbranche tauschten sich die Experten während einer interessanten und teilweise kontroversen Podiumsdiskussion aus. Spätestens beim vierten EUFH-Logistiktag soll der spannende Austausch fortgesetzt werden.

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