(openPR) DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Um Haaresbreite haben die Segelflieger der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim am vergangenen Wochenende den Sprung an die Tabellenspitze der Segelflug-Bundesliga verpasst. Vor allem die Jugendgruppe der SFG absolvierte schnelle Flüge und verhalf dem Verein zum vierten Platz der neunten Bundesliga-Runde.
Die SFG-Piloten profitierten bei ihren Flügen am Samstag von einem relativ kleinräumigen Wetterfenster zwischen Crailsheim und dem Bayerischen Wald, während im Norden Deutschlands bis hinunter nach Hessen kaum Flugwetter herrschte. Dennoch erreichten die Piloten Flughöhen von fast 2000 Metern, die Aufwinde katapultieren die nur wenige hundert Kilogramm leichten Segler mit bis zu vier Metern pro Sekunde nach oben. Trotz frühen Aufstehens zum Sonnwendfliegen waren die Piloten nach einer kleinen Ruhepause mittags wieder startklar für die Bundesligaflüge.
Schnellster Pilot am Wochenende war Mario Wissmann. Der 18-Jährige legte mit dem Vereinssegelflugzeug „Discus 2“ eine Strecke von 440 Kilometern zurück und erzielte innerhalb des zweieinhalbstündigen Bundesliga-Zeitfensters eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 99,6 Stundenkilometern. Zweitschnellste waren Jörg Baustetter und Copilot Helge Zembold mit 95,8 Stundenkilometern und 330 Kilometern, Andreas Wissmann und Copilot Wolfgang Köckeis erreichten einen Schnitt von 92,8 km/h und eine Strecke von 465 Kilometern.
Den Rundensieg errang die SFG Guilini/Ludwigshafen vor dem Luftsport-Verein Schwarzwald und der Luftsportgemeinschaft Hersbruck. Nur noch zwei Punkte trennen die SFG Donauwörth-Monheim in der Gesamtwertung nun vom Spitzenreiter Königsdorf, der lediglich den 19 Rundenplatz belegte. Der LSV Schwarzwald verdrängte den bisherigen Drittplatzierten Hirzenhain vom Bronzeplatz und ist den Schwaben dicht auf den Fersen.













