(openPR) Frankfurt am Main / 5. Juni 2009 / Eine Gruppe von Wein- und Lebensmittelimporteuren aus Hongkong besucht vom 7. – 10. Juni 2009 mehrere Weingüter im Rheingau, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Während der Reise, die vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) und der Hong Kong Exporters Association organisiert wird, stehen Besuche und Verkostungen bei Sekt- und Weinkellereien sowie einem Lebensmittelhersteller in Wiesbaden, Oestrich Winkel, Geisenheim, Hochheim, Eltville und Sulzbach im Taunus sowie der Besuch von Schloß Vollrads und Kloster Eberbach auf dem Programm. Die Delegation wird hochwertige Weine und Lebensmittel einer Reihe von Weinbaubetrieben kennen lernen und potentielle Geschäftspartner treffen. Einen Überblick über Weine und Anbaugebiete in Deutschland soll ein Besuch der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden vermitteln, unterstützt vom Deutschen Weininstitut in Mainz.
Nachdem Hongkong 2008 die Steuer auf Wein erlassen hat, entwickelt sich die Metropole zum Weinhandelszentrum für Asien. „Die Abschaffung der Weinsteuer ist ein entscheidender Vorteil für Hongkong. Hinzu kommen der gute Zugang zum schnell wachsenden chinesischen Weinmarkt sowie unsere exzellente Infrastruktur und Logistik“, so Raymond Yip, Assistant Executive Director, HKTDC, Hongkong. „Die Importe von Lebensmitteln und Getränken aus Deutschland nach Hongkong sind in den letzten Jahren jeweils zweistellig gewachsen. Bei Getränken gab es ein Plus von 33,8 % im ersten Quartal 2009, bei Lebensmitteln von 10,5 %.“ Er sehe auch weiterhin viel Potential, betont Yip. Allein bis 2012 solle die Zahl der in Hongkong verkauften Weinflaschen von jetzt 21 Millionen auf 33 Millionen steigen. Dabei liegen die Preise bei 80 % der verkauften Flaschen über 10 US Dollar. „Wir laden daher deutsche Winzer und Lebensmittelproduzenten ein, Hongkong als Plattform für ihr Asiengeschäft zu nutzen.“
„Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Wein, besonders auch nach deutschem Riesling, ist Asien als Markt für unsere Rheingauer Winzer sehr interessant. Mit den beiden international anerkannten Rebsorten Riesling und Spätburgunder (Pinot Noir), die zu den edelsten ihrer Art zählen, haben unsere Weinbaubetriebe beste Chancen“, stellt Harald Sperling, Geschäftsführer des Rheingauer Weinbauverbandes e.V., fest. „Die hervorragende Qualität macht unsere Weingüter zu leistungsfähigen Partnern der Gastronomie und des (Fach-) Handels. Damit wird es uns auch gelingen, Geschäftskontakte in den asiatischen Markt zu knüpfen“, ist sich Sperling sicher.
„Für Wiesbaden und den Rheingau ist der Wein ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Unsere Rheingauer Weine sind weltweit gefragt - und wir sehen große Chancen in den asiatischen Märkten, zumal der deutsche Riesling in den letzten Jahren international enorm an Renommee gewonnen hat“, ergänzt Gustel Bamberger, Außenwirtschaftsexpertin der IHK Wiesbaden. „Für uns ist es ein sehr wichtiges Signal, dass sich die Delegation direkt vor Ort von der Qualität unserer Weine überzeugen will - und ich bin sicher, dass unsere Betriebe dadurch neue Kunden gewinnen. Schließlich ist der Riesling ein hervorragender Begleiter der asiatischen Küche."
Nach dem Wegfall der Weinsteuer organisierte das HKTDC 2008 zum ersten Mal eine internationale Weinmesse in Hongkong, zu der nicht nur Fachbesucher, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit Zugang hatten. Bereits bei der Premiere präsentierten 240 Aussteller aus 25 Ländern, darunter auch drei Unternehmen aus Deutschland, den 19.000 Besuchern ihre Weine und Spirituosen. In diesem Jahr wird die Messe vom 4. - 6. November stattfinden und erstmals auch einen internationalen Wein- und Spirituosen-Wettbewerb bieten. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://hkwinefair.hktdc.com













