(openPR) Untertitel: „Nur was man kennt, kann man schützen“?
Günzburg, 8. Juni 2009 – Seit Ende Mai werden im Legoland Atlantis rund tausend tropische Fische, Haie und Rochen ausgestellt. Der Bitte der Tierrechtsorganisation PETA, auf den Bau der Aquarien zu verzichten, entgegnete die Legoland-Geschäftsführung: „Nur was man kennt, kann man schützen.“ Legoland Atlantis sei überzeugt, „dass Gäste und insbesondere auch Kinder sich für diejenigen Lebewesen einsetzen, deren Lebensweise und Lebensraum sie kennen.“
Auch anlässlich des heutigen „Tag des Meeres“ kritisiert Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA, diese Behauptung: „Für mich klingt dies nach einer Ausrede zum Geld scheffeln auf dem Rücken der Tiere. Dann müssten auch Organisationen wie Brot für die Welt oder die Welthungerhilfe mit hungernden Kindern auf der Straße stehen – und das würde sicher jedermann empören! Wo ist der Unterschied?“
Nach Meinung der Tierrechtsorganisation seien Bilder, Videos und Informationstafeln ausreichend, um Kinder für den Schutz tropischer Fische zu sensibilisieren. Die Tatsache, dass Legoland Atlantis tausende Tiere ihren natürlichen Lebensräumen entnimmt und bei Fang und Transport unzählige Fische sterben, ist genau das Gegenteil von Arten- und Tierschutz. PETA fordert den Freizeitpark erneut auf, die Tierhaltung in Aquarien zu beenden – bis dahin werden tierfreundliche Familien Legoland Atlantis als Ausflugsziel meiden.
Kontakt:
Dr. Tanja Breining
Tel. 0173 6575668
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Weitere Informationen: www.Fischen-tut-weh.de
Druckfähiges Fotomaterial: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=17









