(openPR) Die Kooperation zwischen der Internet-Businessplattform „Salam Business Club“ und dem „Institute for Islamic Banking and Finance (IFIBAF)“ erschließt einer breiten Öffentlichkeit das Potenzial des Islamic Banking & Finance und dessen internetbasierten Vertrieb im europäischen Retailmarkt.
Der Salam Business Club, die größte Businessplattform für Internetnutzer aus der muslimischen, arabischen und asiatischen Wirtschaftswelt und das Institut for Islamic Banking & Finance (IFIBAF), der einzigen Institution im deutschsprachigen Raum, welches sich mit dem Thema Islamic Banking und Finance aus islamologischer Sicht beschäftigt, verkünden eine umfangreiche Kooperation. Das gemeinsame Ziel der Zusammenarbeit ist, die im Zuge der Weltwirtschaftskrise als profitabel und krisensicher bekannt gewordenen islamkonformen Anlageprodukte den Mitgliedern des Salam Business Club als auch der restlichen Wirtschaftswelt bekannter zu machen.
Der Salam Business Club bringt seine Plattform mit seinen vorrangig muslimisch geprägten Mitgliedern aus über 180 Ländern weltweit als internetbasierte Vertriebsschiene in die Partnerschaft ein. Das IFIBAF ergänzt diese komplementär mit ihrer fundierten und langjährigen Beratungserfahrung und einem umfangreichem und weltweitem Netzwerk islamischer Banken.
Gepaart mit der immensen und bei Weitem nicht ausreichend befriedigten Nachfrage nach islamischen Anlageprodukten wird ein effektives Fundament für die weltweit erste endkundenorientierte Vertriebsplattform islamkonformer Anlageprodukte für Muslime als auch Nicht-Muslime geschaffen.
Hamburg / Frankfurt, 24.04.2009 - Die Weltwirtschaftskrise stellt Staaten, Unternehmen und Banken weltweit vor völlig neue Herausforderungen. Während sich die konventionellen Banken neu orientieren müssen, werden islamische Banken mit verstärktem Zulauf an Investitionsgeldern konfrontiert, für die noch diversifizierte Anlageprodukte nach islamischem Recht definiert werden müssen.
„Nichtsdestotrotz sind es nicht die weltwirtschaftlichen Gegebenheiten, die uns dazu bewegt haben, unser Internet-Businessnetzwerk um eine Finanzkomponente zu ergänzen, sondern die enorm wachsende Nachfrage unserer Mitglieder nach islamkonformen Anlageprodukten, mit denen wir seit dem Start unserer Plattform konfrontiert werden“, sagt Rias A. Sherzad, CEO und Mitgründer des Salam Business Club.
Der Salam Business Club spiegelt einerseits den wachsenden Bedarf an islamischen Anlageprodukten wider und stellt dabei anderseits fest, dass die islamischen Finanzinstitute außerhalb des lokalen Geschäftsumfelds noch keine überregionale Vertriebsstruktur im Endkundengeschäft aufgebaut haben.
„Es ist für gläubige Muslime in Deutschland schlichtweg nicht möglich, Wohneigentum zu erwerben, ohne die Regeln des Islams zu brechen, wie beispielsweise das Zinsverbot“, berichtet Rias A. Sherzad. „Das Potenzial islamkonformer Anlageprodukte wird erkannt, ist allerdings für die deutschen Banken aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen nicht bedienbar“, erklärt Farid Zazai, Direktor der Unternehmensstrategie.
„Das Interesse am Islamic Finance wächst mit zweistelligen Wachstumsraten und schlägt die Indizes an den meisten westlichen Börsen. Europaweit leben ca. 55 Millionen Menschen, die trotz ethnischer Unterschiede den Islam als gemeinsame Basis für ihre Lebenskonzeption begreifen. Auch hier in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum wird Islamic Banking als Marktchance begriffen. Bis jetzt fehlten jedoch adäquate Lösungen, die dem vorhandenen Nachfragepotential gerecht werden“, sagt Zaid El-Mogaddedi, Managing Director IFIBAF.








