(openPR) Mitte Mai stellte das junge Unternehmen elumo erstmals das mobile Vorlesesystem TextScout der Öffentlichkeit vor. Auf der SightCity Frankfurt, Deutschlands größter Messe für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel, hatten Besucher drei Tage lang die Möglichkeit, die neue Vorlesesoftware noch vor ihrer Markteinführung Anfang Juni auszuprobieren und sich von einem Kamerahandy abfotografierten Text vorlesen zu lassen.
Das Vorlesehandy (www.textscout.eu) ermöglicht vor allem blinden und sehbehinderten Menschen sowie Analphabeten auch unterwegs den Zugang zu Text. Mit dem Handy werden Textabschnitte fotografiert und anschließend laut vorgelesen. Blinde Nutzer werden durch Töne und Sprachkommandos bei der Handhabung und Ausrichtung unterstützt. Damit sind sie in der Lage, beispielsweise Hinweisschilder, Plakate oder Prospekte überall zu lesen, unabhängig von fremder Hilfe.
Den Prototyp von TextScout realisierte Christian Bott (26) bereits im Rahmen seiner Diplomarbeit im Fach Elektrotechnik an der TU Dortmund. Nach seinem Abschluss im Februar vergangenen Jahres entwickelte er die Software weiter und gründete im März dieses Jahres gemeinsam mit Martin Lautzas (27) die elumo GmbH mit Sitz in Münster. Für die Entwicklung ihrer Vorlesesoftware wurden die beiden Gründer mehrfach ausgezeichnet, unter anderem auf der CeBIT 2008 beim „Gründerwettbewerb – Mit Multimedia erfolgreich starten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. In der Aufbauphase wurde das Projekt mit einem EXIST-Gründerstipendium an der TU Dortmund gefördert und in Kooperation mehrerer Lehrstühle und Einrichtungen der Universität betreut.
Nach dem großen Interesse seitens des Publikums auf der Messe in Frankfurt und der sehr guten Resonanz allgemein, freuen sich die beiden Geschäftsführer nun auf den Verkaufsstart von TextScout nächste Woche.
















