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Die Software PS@Work unterstützt Blinde am Arbeitsplatz

02.05.201114:59 UhrIT, New Media & Software
Bild: Die Software PS@Work unterstützt Blinde am Arbeitsplatz
Faten Faroon scannt Arbeitsgegenstände in ihrem Büro.
Faten Faroon scannt Arbeitsgegenstände in ihrem Büro.

(openPR) Wie kann eine Handysoftware blinde und sehbehinderte Menschen an ihrem Arbeitsplatz unterstützen? Auf der Sight City 2011 (4. – 6. Mai 2011), Deutschlands größter Fachmesse für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel, stellt die elumo GmbH aus Münster erstmals eine solche Software der Öffentlichkeit vor. PS@Work unterstützt die Anwender dabei, ihren Arbeitsplatz barrierefrei zu gestalten, so dass sie jederzeit effizient und selbstständig ihre Aufgaben erledigen können.


Gerade komplexe Arbeitsbereiche wie Büros oder Werkstätten, an denen sich beispielsweise Ordner mit ausgedruckten Dokumenten oder Kleinteile wie Schrauben befinden, bereiten Blinden und Sehbehinderten beim Wiederfinden der Arbeitsgegenstände oft Schwierigkeiten. Faten Faroon, blinde Büromitarbeiterin, kann da aus Erfahrung sprechen: „Wenn ich einen Brief ausdrucke, um ihn hinterher verschicken zu können, bin ich mir oft unsicher, ob ich wirklich das richtige Dokument in den Umschlag stecke. Dann muss ich einen Kollegen fragen oder den Brief auf einen stationären Scanner legen, um ihn selber lesen zu können. Das kostet oft wertvolle Zeit und entspricht nicht meinem Wunsch nach Eigenständigkeit.“
Mit Hilfe von PS@Work können diese Objekte jedoch mit Barcodes gekennzeichnet werden. Die Software kann sowohl auf dem eigenen Handy als auch dem PC installiert werden. PS@Work beinhaltet u.a. spezielle Word-Vorlagen, die Dokumente beim Ausdrucken automatisch mit Barcodes kennzeichnen, was Frau Faroon vorher beschriebenes Problem beseitigt. „Später kann ich den ausgedruckten Brief dann mit einem kleinen Scanner, der per Bluetooth mit meinem Handy verbunden ist, abscannen und mein Telefon liest mir den Dateinamen des Dokuments, den Autor und das Druckdatum vor. So einfach finde ich Papiere wieder. Und zwar nicht nur welche, die ich selber verfasst habe. Auch meine sehenden Kollegen nutzen diese Vorlagen mittlerweile, so dass ich auch ihre Dokumente jederzeit zuordnen kann“, beschreibt Frau Faroon die Vorteile ihres barrierefreien Arbeitsplatzes. Auf ähnliche Weise lassen sich außerdem Inhaltsverzeichnisse für Ordner gestalten, damit Mitarbeiter abgeheftete Dokumente schnell und einfach wiederfinden.
Aber nicht nur Dokumente, die verschiedensten Gegenstände lassen sich mit Barcode-Aufklebern und waschbaren Textiletiketten kennzeichnen. Informationen zu den jeweiligen Barcodes können die Anwender dann mit Hilfe einer Sprachaufnahme, per Handytastatur oder dank des Datenbank-Editors von PS@Work bequem am PC eingeben. Denn mittels dieser Excel-Anwendung können Handy und Scanner am Rechner angeschlossen werden, um dort die Datenbankeinträge zu verwalten.
Die Einsatzgebiete für PS@Work sind vielfältig. Zu den Nutzern von PS@Work zählen beispielsweise eine Richterin, eine Buchhalterin und ein Verantwortlicher für die Lagerverwaltung, der rund 20.000 Datenbankeinträge mit der Software verwaltet.
Für die Entwicklung der innovativen Arbeitsplatzmaßnahme PS@Work erhielt die elumo GmbH in diesem Jahr im Rahmen des Commitment to Action-Preises eine Auszeichnung des Centers for Disability and Integration der Universität St. Gallen. Der ComtoAct-Preis engagiert sich dafür „das Bewusstsein für die Fähigkeiten und den Beitrag von Menschen mit Behinderungen“ zur Arbeitswelt und zum Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Weitere Informationen zu PS@Work finden Sie unter www.pocketshopper.eu/psatwork.

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