(openPR) Ismaning, 2. Juni 2009 - COBOL feiert dieser Tage seinen 50. Geburtstag. Die erste für den kommerziellen Einsatz entwickelte Programmiersprache bildet auf Grund ihrer Performance und Stabilität noch immer das Rückgrat der Enterprise-Applikationen. Modernes COBOL lässt sich sehr einfach mit anderen Technologien verbinden und bietet Unternehmen so eine leistungsfähige und zukunftssichere Plattform für unternehmenskritische Aufgaben.
Den wenigsten IT-Nutzern dürfte klar sein, wie oft sie jeden Tag mit Software zu tun haben, die auf Basis von COBOL arbeitet: Buchungen von Flügen, Abhebungen an Geldautomaten, Überweisungen, Berechnungen von Versicherungspolicen, Telefonrechnungen usw. - überall, wo es um große Benutzerzahlen oder ein hohes Transaktionsvolumen geht, setzen Unternehmen noch immer auf COBOL. IT-Fachleute sind sich einig, dass COBOL hinsichtlich Stabilität und Performance auch mit neueren Technologien nicht zu übertreffen ist.
Natürlich hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur die IT-Landschaft, sondern auch COBOL stark verändert. So konzentriert sich COBOL heute auf die Abbildung von Geschäftsprozessen, während es die Ansteuerung von Benutzerschnittstellen, von Peripheriegeräten oder Web-Systemen Technologien überlässt, die dafür konzipiert wurden. Eine derartige Arbeitsteilung ist möglich, weil COBOL über eine außerordentlich gute Kompatibilität zu anderen Systemen verfügt. COBOL hat gerade in den letzten Jahren bewiesen, dass es problemlos mit jeder neuen Technologie kommunizieren kann: Ob Java, C++, C#, Web-Services, .Net, Ajax, PHP, SOAP oder XML - COBOL hat seinen Anwendern immer die nötigen Schnittstellen und Integrationstechniken zur Verfügung gestellt. So arbeiten viele E-Commerce-, Web-Shop- und Online-Systeme mit einer COBOL-Applikation im Hintergrund.
Diese große Flexibilität erlaubt es Unternehmen, ihre bestehenden COBOL-Applikationen ohne großen Aufwand zu modernisieren und sie nicht nur auf Mainframe-Systemen, sondern auch auf aktuellen Plattformen wie Windows oder Linux zu betreiben, um dadurch in erheblichem Umfang Kosten zu sparen. Auf diese Weise können die Unternehmen die Leistungen ihrer COBOL-Anwendungen weiter nutzen und müssen nicht den langwierigen, teuren und auch riskanten Weg einer kompletten Neuentwicklung ihrer Software beschreiten.
"COBOL hat schon viele Technologien kommen und gehen sehen", erklärt Rainer Downar, Country Manager von Micro Focus Central Europe. "COBOL wird es auch dann noch geben, wenn die meisten der heute aktuellen Technologien schon wieder vom Markt verschwunden sein werden. Für große, unternehmenskritische Anwendungen, die viel Performance und Stabilität benötigen, ist COBOL weiterhin ohne Alternative. Aufgrund der großen Flexibilität und der Offenheit unserer COBOL-Systeme wird sich daran auch in der absehbaren Zukunft nichts ändern: Es gibt daher unter den derzeit aktuellen Technologien kaum eine, die so zukunftssicher wie COBOL ist."
Weitere Informationen zum COBOL-Geburtstag unter http://www.cobol.com/
Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.




