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Finanzkrise hat Auswirkungen auf Kapitalpräsenzen

Bild: Finanzkrise hat Auswirkungen auf Kapitalpräsenzen
Entwicklung der Kapitalpräsenzen
Entwicklung der Kapitalpräsenzen

(openPR) Die Kapitalpräsenzen bei den Hauptversammlungen der DAX®-30-Gesellschaften stagnieren in 2009 mit einem Wert von 59,36 Prozent. Erstmals seit 2005 blieb der Zuwachs unter einem Prozentpunkt. Damit wurde durch die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise der bisher stark nach oben zeigende Trend in dieser HV-Saison unterbrochen. Der Aktienregisterführer registrar services GmbH legte, nach der Hauptversammlung der Salzgitter AG am Mittwoch, die aktuellen Werte vor.



Nachdem der Tiefpunkt von 2005 überschritten war, gewannen die DAX®-Gesellschaften jedes Jahr an Kapitalpräsenz hinzu. In der HV-Saison 2008 lag die Quote rund 14 Prozentpunkte über dem Ergebnis von 2005. Von 2006 auf 2007 verbuchten die DAX®-Gesellschaften den größten Sprung mit 6,62 Prozent. In 2009 wurde dieser Kurs jetzt erstmals wieder etwas gebremst.
Die stark steigenden Kapitalpräsenzen seit 2005 führten die Unternehmen, Dienstleister der Branche und auch die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) auf das Engagement des Gesetzgebers und der Gesellschaften zurück.
In diesem Jahr bestimmt die allgemeine Wirtschaftslage das Bild: „Die Krise hat zur Kapitalflucht der Investoren geführt“, erklärt Thomas Licharz, Geschäftsführer der registrar services GmbH, das aktuelle Ergebnis.

Im vierten Quartal 2008 und im ersten Quartal 2009 haben sich große institutionelle Investoren verstärkt aus den Gesellschaften zurückgezogen. Auf der anderen Seite haben viele Kleinaktionäre die vorteilhaften Kurse genutzt und beispielsweise Blue-Chip-Werte so günstig wie schon seit Jahren nicht mehr eingekauft. Dieses Verhalten führte zu einer Verschiebung der Aktionärsstrukturen in den Gesellschaften. „Kapitalpräsenz gewinnen die Gesellschaften nur über institutionelle Anleger mit großen Aktienpaketen. Für diese Zielgruppe greifen auch Maßnahmen wie Proxy Solicitation Kampagnen, die im Vorfeld einer Hauptversammlung den Dialog zwischen Gesellschaft und Investoren fördern. Diesen gezielten Dialog kann die Gesellschaft nicht mit Tausenden Aktionären führen, die jeweils kleinere Aktienpakete in ihrem Depot halten“, so Thomas Licharz.

Im Vergleich der Kapitalpräsenzen der DAX®-30 Gesellschaften von 2008 und 2009, haben ein Drittel der Unternehmen jeweils über fünf Prozentpunkte verloren. Dagegen stehen zwei große Gewinner. Vor dem Hintergrund einer im Jahresverlauf stark veränderten Aktionärsstruktur konnte Volkswagen AG eine Steigerung der Kapitalpräsenz von 18,12 Prozent verbuchen. Betrachtet man nur den Anteil der breit gestreuten Vorzugsaktien, beläuft sich die Kapitalpräsenz in 2009 auf einem äußerst niedrigen Niveau von 17,2 Prozent. Der zweite Gewinner war die Deutsche Bank mit einem Zuwachs in Höhe von 8,74 Prozent. Dabei hatte sich der Free Float im Jahresverlauf nur unwesentlich geändert.

Generell muss bei der Gegenüberstellung der Kapitalpräsenzen berücksichtigt werden, dass durch die zahlreichen Auf- und Abstiege in den vergangenen beiden Jahren nicht immer die gleichen Gesellschaften im DAX®-30 gelistet waren. Würde man die Kapitalpräsenzen der Gesellschaften, die auch schon 2008 im DAX® geführt wurden, alleine betrachten, wäre die Quote um rund einen Prozentpunkt unter den Vorjahreswert gesunken.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Kapitalpräsenzquote auf dem erreichten Level stabilisiert. Bereits jetzt ist zu erkennen, dass der Anteil institutioneller Anleger wieder steigt“, prognostiziert Thomas Licharz die weitere Entwicklung.

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