(openPR) Osnabrück. Die Jungen Liberalen Osnabrück-Stadt sind enttäuscht, dass die Stadt Osnabrück in absehbarer Zeit keine Veranstaltungshalle bauen wird. Dadurch, dass das Land Niedersachsen die OsnabrückHalle nicht kauft, fehlt der Stadt das Geld für die Finanzierung einer Arena.
Hierzu erklärt Charlotte Winkler, Ratsfrau und Vorsitzende der Osnabrücker JuLis: „Der Bau einer modernen Veranstaltungsarena hätte für die Stadt Osnabrück viele Vorteile gehabt. In dieser Halle hätten neben Musikkonzerten internationaler Stars auch sportliche Großveranstaltungen stattfinden können. Dadurch wäre das kulturelle Angebot der Stadt enorm bereichert worden.“
Den JuLis aus der Hasestadt drängt sich allerdings die Frage auf, ob überhaupt alle denkbaren Möglichkeiten zur Realisierung des Arena-Projekts ernsthaft geprüft worden sind. „Neben dem Verkauf der OsnabrückHalle an das Land wären insbesondere eine Finanzierung gemeinsam mit dem Landkreis oder im Wege einer Private Public Partnership bei Bau und Betrieb vielversprechend gewesen“, so Winkler weiter.
Die Osnabrücker JuLis sind der Meinung, dass das Entwicklungspotential der Stadt nicht hinreichend ausgeschöpft wird. Es wurde nicht nur die Ausrichtung der Bundesgartenschau abgelehnt, auch in der Frage der Neugestaltung des Neumarkts herrscht seit längerem Funkstille. Vor kurzem wurde außerdem die evangelische Kirche als Partner im Schulbereich verprellt. Jetzt wurden auch noch die Pläne für eine Veranstaltungsarena auf Eis gelegt. Für diese Entwicklungen sind in erster Linie die Ratsfraktion der SPD und der Osnabrücker Oberbürgermeister verantwortlich. Aus Sicht der JuLis Osnabrück-Stadt ist es ungeheuerlich, wie der Oberbürgermeister mit derartigen Chancen für das wirtschaftliche Wachstum und die Attraktivität Osnabrücks umgeht. Die einstigen Prestige-Objekte des Oberbürgermeisters sind somit gnadenlos gescheitert.
Für Osnabrück als Veranstaltungsort gilt daher nun, sich auf die Modernisierung der OsnabrückHalle zu konzentrieren. Diese wird den Anforderungen der Zeit insbesondere in energetischer Hinsicht nicht mehr gerecht. Außerdem benötigt die Stadt dringend eine moderne Groß-Sporthalle. Die JuLis aus der Hasestadt fordern, dass die Stadt diese Aufgaben nun zielstrebig in Angriff nimmt und ohne Scheuklappen nach Lösungen sucht. „Der Stadt Osnabrück tut diese Stillstandspolitik nicht gut“, so Winkler abschließend.













