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Wenn Kinder Gegenstände verschlucken kann schnelle Hilfe Leben retten

20.05.200914:18 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wenn Kinder Gegenstände verschlucken kann schnelle Hilfe Leben retten
Ein Magnet landete im Magen des Mädchens. Dr. Stephan Winkler, Chefarzt am Johanniter-Krankenhaus Gronau plant das weitere Vorgehen.
Ein Magnet landete im Magen des Mädchens. Dr. Stephan Winkler, Chefarzt am Johanniter-Krankenhaus Gronau plant das weitere Vorgehen.

(openPR) Johanniter-Ärzte fanden großen Magnet im Verdauungstrakt eines Mädchens

Die siebenjährige Marie aus Nordstemmen hatte Glück im Unglück. Das Mädchen hatte sich beim Spielen einen Zaubertrick mit zwei starken Magneten ausgedacht und dabei versehentlich einen der beiden Zauberutensilien verschluckt. Die Eltern brachten das Kind ins Johanniter-Krankenhaus Gronau, wo der Kleinen geholfen wurde.



Immer wieder verschlucken Kinder aus Versehen oder beim Spielen kleine Gegenstände, berichtet Dr. Stephan Winkler, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Johanniter-Krankenhaus Gronau und Experte für Notfälle dieser Art. Glücklicherweise passieren die meisten Fremdkörper ohne Probleme den kindlichen Magen-Darm-Trakt und werden nach zwei bis fünf Tagen auf natürliche Weise ausgeschieden, wie auch im vorliegenden Fall. Doch in den letzten Jahren mussten am Johanniter-Krankenhaus auch Gegenstände wie Schrauben, Nadeln, Scherben und Münzen durch ärztliche Maßnahmen entfernt werden, da es sonst zu Komplikationen gekommen wäre. Ein außergewöhnlicher Fall war im Jahr 2005 eine junge Frau, die aus Wut eine halbe Volksmusik-CD verschluckt hatte, die dann im Magen festsaß. „Für solche Fremdkörper halten wir spezielles endoskopisches Zubehör bereit“, ergänzt der Gastroenterologe Dr. Winkler, „denn sonst kann auch die Entfernung schweißtreibend und gefährlich werden“.

Schon zuhause können die richtigen Reaktionen bei Notfällen Leben retten. In einigen Fällen ist sofortige notärztliche Hilfe angeraten. Zum Beispiel, wenn Kinder schadstoffhaltige Gegenstände, wie etwa Batterien, verschluckt haben. Dr. Winkler warnt: „Es besteht die Gefahr, dass Stoffe auslaufen, die zu Vergiftungen oder Verätzungen der Schleimhäute führen können.“ Der Notarzt sollte auch dann sofort gerufen werden, wenn das Kind einen spitzen, sehr großen oder scharfkantigen Gegenstand verschluckt hat. Hier besteht die Gefahr, dass der Fremdkörper stecken bleibt und die Speiseröhre oder Magenwand verletzt. Da Kinder Gegenstände häufig in unbeobachteten Momenten verschlucken, können verschiedene Symptome auf ein Verschlucken hindeuten: vermehrter Speichelfluss, Würgen, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit.

Nicht gezögert werden darf, wenn das Kind einen Gegenstand eingeatmet hat und unter Atemnot leidet. Erste Hilfe können Eltern leisten, indem sie das Kind über Knie oder Unterarm legen und einige Male maßvoll zwischen die Schulterblätter schlagen, um einen Hustenreflex auszulösen. Wichtig ist, dass der Oberkörper dabei herabhängt. Wenn der Gegenstand nicht ausgehustet wurde, sollte auch hier umgehend der Notarzt verständigt werden. „Wenn das Kind unter Atemnot leidet, zählt jede Sekunde. Vorsorgend empfehlen wir Eltern, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, damit sie im Notfall wissen, wie sie lebensrettende Handgriffe richtig einsetzen können,“ rät Dr. Winkler.

Damit es zu einem Notfall gar nicht erst kommt, können Eltern und Kindersitter schon im Vorfeld viel tun: Babys und Kleinkinder sollten nicht unbeaufsichtigt sein. Kleine Gegenstände dürfen nicht in der Wohnung offen herumliegen und auch in Schubladen oder Schränken unter Verschluss gehalten werden. Zudem müssen Eltern auf kleinkindersicheres Spielzeug achten. Tabu sind Murmeln, Plüschtiere mit angenähten Knopfaugen und Spielsachen, die sich leicht zerlegen lassen. Außerdem sollte Kindern unter zwei Jahren keine rohen Apfel- und Karottenstücke gegeben werden. Besser ist es, das Obst und Gemüse klein zu raspeln. Auch an Weintrauben, Erdnüssen und Gummibärchen können sich kleine Kinder gefährlich verschlucken! Sinnvoll sei es, diese Ratschläge auch älteren Geschwistern zu erklären und Großeltern oder Babysitter auf solche Gefahren hinzuweisen.

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