(openPR) »… dass es von unvergleichlich sanftem Ton ist, wie kein anderes Instrument«, schreibt Benjamin Franklin über das von ihm erfundene Instrument aus Glasschalen: die Glasharmonika. Deren zauberhaften Töne inspirierten nicht nur Komponisten und Musiker, wie Mozart, Beethoven, Donizetti und Strauss, sondern dienten dem Entdecker der Hypnose, Franz Anton Mesmer, auch zu medizinisch-therapeutischen Zwecken. Und zahlreiche Dichter des späten 18. und dann des 19. Jahrhunderts wie E.T.A. Hoffmann und Gottfried Keller schildern uns ihre tiefen Eindrücke vom Klang der Glasharmonika, wenn etwa Karl Röllig seine Kabinettstücke auf einer von ihm selbst gebauten Glasharmonika vorgetragen hat.
Das Wiener Glasharmonika Duo zählt zu den weltweit führenden Interpreten auf der Glasharmonika und dem Verrophon (Gläserspiel in Form von Glasröhren). Christa und Gerald Schönfeldinger haben nicht nur die teilweise überlieferten historischen Spieltechniken auf ein neues Niveau gebracht, sondern das Spiel auf den Glasinstrumenten mit neuen Techniken und zeitgenössischen Musikästhetiken zu ungeahnten klanglichen Wirkungsmöglichkeiten erweitert. Die Künstler werden im Rahmen ihres Konzerts auch die originale Glasharmonika des Musikinstrumenten-Museums, eine historische Kostbarkeit, zum Klingen bringen.
Sonntag, 24. Mai 2009, 11 Uhr
Eintritt 10 € / 6 €
Kartenreservierung: 030/ 25481 178
Wiener Glasharmonika Duo
Christa Schönfeldinger, Glasharmonika
Gerald Schönfeldinger, Verrophon
Frank Pschichholz, Laute
Jürgen Stankowski, Sprecher
Werke von Mozart, Schubert, Goethe, Karl Röllig, Johann Gottlieb Naumann u. a.
Glasharmonika, anonym, Deutschland oder Österreich, um 1810, MIM Kat.-Nr. 812















