(openPR) Anlässlich des Kangal-Treffens in Wenden-Brün informierte die Aktionsgemeischaft Artenschutz (AGA) e.V. vor Ort über den Einsatz von Herdenschutzhunden zum Schutz der Geparde in Namibia. Der Verein Kangal & Co. e.V. hatte die AGA zu seinem bundesweiten Treffen eingeladen. Dort konnte die AGA die etwa 200 Besucher darüber informieren, wie Hunde helfen, Geparde zu schützen.
Geparde sind weltweit vom Aussterben bedroht. In Namibia lebt mit etwa 3.000 Tieren die größte noch verbliebene Gepardenpopulation. Der größte Teil dieser Geparde lebt auf zur Viehhaltung genutzem Farmland. Dort gibt es für sie Wildtiere im Überfluss, aber die Farmer sehen in ihnen eine Bedrohung ihrer Nutzviehherden. Sie jagen die Geparde. Sie stellen Fallen auf und töten sie. Aus diesem Grund setzt sich die AGA in Namibia für die Lösung des bestehenden Mensch-Wildtierkonfliktes ein, beispielsweise durch die Entwicklung von “Geparden-freundlichen” Methoden in der Viehhaltung.
Hierbei kommt den Herdenschutzhunden eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des Schutzprojektes werden Herdenschutzhunde, die Nutzviehherden vor Geparden und anderen Raubtieren schützen, gezüchtet und ausgebildet. Als besonders geeignet für diese Arbeit hat sich der Einsatz von türkischen Herdenschutzhunden, beispielsweise den Kangals, erwiesen. „Auf diese Weise schützen die Herdenschutzhunde erfolgreich das Nutzvieh und erhöhen damit die Akzeptanz der Geparde bei den Farmern“, erklärt Brigitte Peter, Geschäftsführerin der AGA, „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Geparde.“
Die AGA unterstützt in Namibia die Aufzucht und Ausbildung der Herdenschutzhunde und vergibt hierfür Patenschaften. Und natürlich kann das Projekt auch mit der Übernahme einer Geparden-Patenschaft unterstützt werden. Bitte helfen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende, den Mensch-Wildtier-Konflikt zu lösen und die letzten Geparde zu schützen. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage weitere Informationen zu dem Projekt und den Patenschaften zu.












