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Arteninventur im Gepardenland

16.06.200918:07 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Arteninventur im Gepardenland
Bildquelle: Birgit Felgentreu
Bildquelle: Birgit Felgentreu

(openPR) Anlässlich des 11. Geo-Tags der Artenvielfalt wurde im Gepardenschutzprojekt in Namibia eine Bestandsaufnahme der Wildtiere durchgeführt. Die Aktionsgemeischaft Artenschutz (AGA) e.V. initiierte diese Arteninventur zusammen mit dem Cheetah Conservation Fund (CCF). Gemäß dem diesjährigen Geo-Tag Motto “Wildnis erleben” beteiligten sich viele freiwillige Helfer vor Ort an dieser Aktion.

Geparde sind weltweit vom Aussterben bedroht. In Namibia lebt mit etwa 3.000 Tieren die größte noch verbliebene Gepardenpopulation. Der größte Teil dieser Geparde lebt auf zur Viehhaltung genutzem Farmland. Dort gibt es für sie Wildtiere im Überfluss, aber die Farmer sehen in ihnen eine Bedrohung ihrer Nutzviehherden. Aus diesem Grund wird das Verbreitungsgebiet der Geparde und ihr Einfluss auf Wildtiere und Nutzviehherden im Rahmen des Schutzprojektes des CCF wissenschaftlich untersucht.

Regelmäßig werden die Wildtierbestände registriert und gezählt. “Die Untersuchungen zeigen, dass ein Miteinander von Wildtieren, wie auch Raubtieren, und Nutzviehherden möglich ist”, erklärt Brigitte Peter, Geschäftsführerin der AGA, die den CCF beim Gepardenschutz tatkräftig unterstützt. Zur Zeit geht die größte Gefahr für die Geparde von Farmern aus, die Angst um ihr Nutzvieh haben. Sie jagen die Geparde. Sie stellen Fallen auf und töten sie. Aus diesem Grund setzt sich die AGA und der CCF in Namibia für die Lösung des bestehenden Mensch-Wildtierkonfliktes ein, beispielsweise durch die Entwicklung von “Geparden-freundlichen” Methoden in der Viehhaltung und verstärkter Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Farmern. “Auch der Geo-Tag der Artenvielfalt hilft uns, auf die Bedrohung der Geparde und die große Artenvielfalt auf kommerziell genutzem Farmland, das gleichzeitig Lebensraum der bedrohten Geparde ist, aufmerksam zu machen”, ergänzt Peter.

Bei der Wildtierzählung am 15. Juni anlässlich des Geo-Tags der Artenvielfalt konnten die freiwilligen Helfer zwar keinen der scheuen Geparde in der Wildnis entdecken, aber sie beobachteten eine Vielzahl von Kudus, Oryx-, Elen- und Kuhantilopen, Springböcke, Warzenschweine und Kronenducker.

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