(openPR) Am Samstag, den 9.5.2009 von 14 bis 17 Uhr veranstaltet die Kinderkrippe Sonnenschein im Gewerbegebiet Erlangen-Tennenlohe (Am Weichselgarten 3) einen Tag der offenen Tür. In dieser Zeit haben Eltern, Firmenvertreter und andere Interessierte die Möglichkeit, die Räume und Konzeption der Einrichtung kennenzulernen. Gleichzeitig findet ein Basar statt, auf dem Baby- und Kleinkindsachen verkauft werden.
Die Erzieherinnen der von der Arbeiterwohlfahrt betriebenen Kinderkrippe haben für Kinder ein Kreativangebot vorbereitet und stehen ebenso wie Mitglieder des Elternbeirats für Fragen zur Verfügung. "Uns ist es wichtig, dass die Leute aus Tennenlohe einen Eindruck vom Alltag der Krippe bekommen", sagt Elternbeirat Arne Borsum. "Im Ort wird sie zu wenig wahrgenommen, weil sie im Gewerbegebiet angesiedelt ist."
Aber auch Firmenvertreter aus dem Gewerbegebiet Tennenlohes sollen angesprochen werden. Denn vor allem Eltern, die im Gewerbegebiet arbeiten, bringen ihre Kinder in die Einrichtung. Da die Firmen vor Ort von der Kinderkrippe profitieren, wolle der Elternbeirat nicht nur durch den Verkauf von Kuchen und Bratwürsten Geld einnehmen, sondern gezielt bei den Unternehmen um Spenden werben. Benötigt wird das Geld aktuell für die Renovierung eines Sinnesraumes. "Die vorhandenen Mittel reichen für solche Projekte leider nicht aus", sagt Kathrin Stahl, Erzieherin und Leiterin der Einrichtung. Es ist geplant den Raum nach dem Konzept des 'Snoezelen' neuzugestalten. "Wir benötigen dringend eine Rückzugsmöglichkeit für die Kinder. 'Snoezelen' steht für eine ruhige und reizarme Umgebung, in der unsere Kinder auf eine Entdeckungsreise ihrer Sinne gehen können."
Die Kinderkrippe befindet sich in ehemaligen Büroräumen eines größeren Gebäudes. "Die Erzieherinnen machen das beste aus den baulichen Gegebenheiten und die Kinder fühlen sich dort sehr wohl", sagt Jutta Reindler vom Elternbeirat. Aber insbesondere die Außenanlagen entsprächen nicht den Anforderungen. "Es gibt nur einen winzigen Garten, der sich im Sommer in der prallen Sonne befindet. Direkt dahinter ist ein Parkplatz." Langfristig lasse sich dieses Problem nur durch einen Umzug lösen, meint auch Jutta Helm, Kreisvorsitzende der AWO Erlangen-Höchstadt.
Der Betreuungsbedarf in Tennenlohe ist offenbar nicht gedeckt. Alle Plätze sind belegt. "Die Wartelisten sind sehr lang", sagt Stahl. "Viele Eltern haben immer noch Probleme, einen Krippenplatz für ihre Kinder zu finden, wenn ihre Arbeitgeber keine Plätze reserviert haben."








