(openPR) Ein pädagogisch wertvolles Neukonzept tritt der Unterversorgung an Kinderkrippenplätzen in München entgegen.
Die gesellschaftliche Notwendigkeit von Konzepten einer nachhaltigen Kinderbetreuung liegt auf der Hand. In einer alternden Gesellschaft sind Kinder die Zukunft. Darüberhinaus haben sich klassische Rollenmodelle längst überlebt; die moderne Frau von heute strebt neben ihrer Tätigkeit als Mutter auch nach Unabhängigkeit und Erfolg im Beruf. Um diesem Trend gerecht zu werden bedarf es ausreichender Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und die sind insbesondere in München Mangelware. Dies hat Ferenc Wachtler erkannt, als er sich 2009 entschloss, eine Kinderkrippe in München zu eröffnen. „Wie in vielen anderen Großstädten ist auch in München der Versorgungsgrad an Krippenplätzen unausreichend. Im Einzugsgebiet München beträgt dieser gerade einmal 19,6%. Das heißt, auf einen Krippenplatz warten im Schnitt 5 Familien“, so Herr Wachtler kritisch.
Das Projekt „Kinderkrippe in München“ stellte sich für Ferenc Wachtler als sehr anspruchsvoll dar. Zwar gewähren Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern umfangreiche Fördermittel, sowohl für Investition, als auch für den späteren Betrieb einer Kinderkrippe in München; auf dem zweijährigen Weg von der Idee bis zur Eröffnung der Kinderkrippe mussten jedoch auch einige Hürden genommen werden. Herr Wachtler betont, dass neben dem Finden der richtigen Immobilie „auch der Einsatz von passende Berater für die Finanzierung und Planung der Kinderkrippe nicht unterschätzt werden darf. Die Umsetzung stellte einen Kraftakt dar, den wir Dank der professionellen Unterstützung eines erfahrenen Architekturbüros sowie einer auf KMUs spezialisierten Unternehmensberatung bewältigen konnten“. Als Standort wurde letztendlich die Landsbergerstrasse 155 in München / Laim gewählt, ein in einem gewerblichen Umfeld liegender Neubau. Hier konnten die Visionen für eine pädagogisch wertvolle Kinderkrippe in München verwirklicht werden. Als Architekt wurde Manfred Ullmann aus Schongau eingesetzt, dessen Architekturbüro über Know-How im Bereich Kinderbetreuungseinrichtungen verfügt und insbesondere in den Verhandlungen mit dem Stadtjugendamt und der Münchner Lokalbaukommission auf einen enormen Erfahrungshintergrund zurückgreifen kann. In den Verhandlungen mit den Vermietern und Banken waren die Berater der Mittelstandsberatung SimmCon GmbH im Einsatz. Es wurden Businesspläne und ein Finanzierungskonzept erstellt sowie zahlreiche Verhandlungen geführt, um den Weg für die Kinderkrippe in der Landsbergerstrasse 155 in München Laim freizumachen.
Die Kinderkrippe „Die Münchner Kindl“ befindet sich in einem modernen, ansonsten überwiegend von Büros genutzten Gebäude. Die Anbindung mit S-Bahn und Trambahn ist hervorragend, Parkplätze für Bringen und Abholen der Kleinkinder sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Räumlichkeiten sind ideal für eine hochwertige Betreuung und frühkindliche Erziehung von Kleinkindern. Sie sind modern, hell und kindgerecht einerseits, mit den erforderlichen Sicherheitsstandards ausgestattet andererseits. Neben Räumlichkeiten für Betreuung gibt es Schlafplätze und die entsprechende Infrastruktur von Küchen und sanitären Einrichtungen. Ein Highlight der Kinderkrippe in der Landsbergerstrasse ist die Freifläche, ein Garten, sorgfältig abgeschirmt und mit naturhafter Illusionsmalerei eingezäunt. Hier können die Kinder im Sommer spielen und das Licht des Tages genießen.
Die Kinderkrippe ist ausgerichtet für 5 Gruppen à 12 Kindern. Neben Kurzzeitgruppen werden auch Langzeitgruppen von bis zu 10 Stunden angeboten. Insbesondere beruflich stark engagierte Mütter werden den zeitlichen Freiraum, den diese Kinderkrippe in München bietet, zu schätzen wissen. „Das Betreuungskonzept der Kinderkrippe „Die Münchner Kindl“ beruht auf einem mit Sozialpädagogen und Erziehern entwickelten pädagogischen Konzept, das sämtlichen Richtlinien des Sozialreferats der Landeshauptstadt München und des Freistaats Bayern voll und ganz Rechnung trägt“, so eine Mitarbeiterin der Kinderkrippe. Die Münchner Kinderkrippe ist ganzjährig von Montag bis Freitag, 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. „Beizutragen, dass Kinder bestmögliche Chancen erhalten, um zu selbständigen kleinen Menschen mit starkem Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und dem positivem Weltbild der Achtung und Toleranz heranzuwachsen, ist Hauptziel und Mission unserer Kinderkrippe“, ergänzt Ferenc Wachtler.
Wichtige Pfeiler des pädagogischen Konzeptes sind die allgemeine sprachliche, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung ebenso wie die bilinguale Erziehung. Weitere Schwerpunkte der Erziehung sind die ästhetisch-künstlerische Erziehung und der Umgang mit Büchern und Hörspielen zur Sprachförderung. Musikalische Erziehung, Bewegung, Sport und Gesundheit runden diese umfassenden pädagogischen Leitlinien ab.
In der Eingewöhnungsphase setzen die „Münchner Kindl“ auf das Konzept der sensiblen Eingewöhnung. Das heißt, die Eltern begleiten in den ersten 4 Wochen das Kind und testen Schritt für Schritt Trennungsphasen aus, die zunächst kurz sind und dann immer länger werden. Dies soll dazu dienen, einem zu plötzlichen Trennungs-Schock entgegenzuwirken. Zum Wohlbefinden der Kleinen dient auch ein geregelter Tagesablauf mit fest definierten Bring- und Holzeiten. Geregelt sind auch die Spielzeiten und Schlafzeiten, so dass sich Phasen der Aktivität des Kindes und der Ruhe in einer wohldurchdachten Balance befinden. Großen Wert legt man bei den Münchner Kindln auf ein aktives Einbringen der Eltern und eine strukturierte Dokumentation des Erziehungsprozesses während des Aufenthaltes des Kleinkindes in der Münchner Kinderkrippe.
Die Kinderkrippe „Die Münchner Kindl“ hat im Juni 2011 eröffnet. Der rege Zuspruch durch Eltern, das Wohlbefinden der Kinder im täglichen Erziehungsablauf sprechen dafür, dass das Konzept von Ferenc Wachtler aufgeht und die Landeshauptstadt München um eine weitere pädagogisch sehr wertvolle Einrichtung bereichert wurde.
Weitere Informationen auf http://www.diemuenchnerkindl.de









