(openPR) Unterföhringer Künstlerin Bettina Zastrow versteigert Bild für Münchner-Kindl-Stiftung
Unterföhring, 28.04.2011 - Die Künstlerin Bettina Zastrow hat ihre Bilder bereits in einer Vielzahl an Ausstellungen präsentiert und mit dem ihr eigenen kraftvollen, lebendig-bunten Stil viele Betrachter inspiriert und begeistert. Anlässlich einer Benefizauktion der Münchner- Kindl-Stiftung für Münchner Kinder am 26. Mai 2011 in der Kulti-Kids-Halle auf dem Gelände der Kultfabrik (Grafinger Straße 6, 81671 München) lässt sie nun eines ihrer neuesten Gemälde mit dem Titel „Riff“ versteigern. Der Erlös der Auktion fließt in Projekte zur Unterstützung sozial benachteiligter Münchener Kinder und Jugendlicher. Die Auktion wird bereits zum vierten Mal von dem bekannten Auktionator Robert Ketterer vom Münchener Auktionshaus Ketterer durchgeführt; Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr, Besichtigung ab 18.00 Uhr.
Angekommen in der neuen, alten Heimat
Bettina Zastrow ist erst vor knapp drei Jahren in den Münchener Raum gezogen; ihr neues Umfeld ist für sie jedoch schnell zur wahren Heimat geworden. Eine Heimat für ihre Seele hat die 42-jährige, die in ihrem Hauptberuf als Technische Redakteurin arbeitet, mit ihrer Leidenschaft für die Kunst bereits vor Jahren gefunden: „Angesichts meines eher ‚kopflastigen‘ Berufes und meines oft recht straff durchorganisierten Lebens ist es mir ein inneres Bedürfnis, mich in meinen Bildern kreativ mit meinem Seelenleben, meinen Erlebnissen und Gefühlen auseinander zu setzen. Mit der Rückkehr in meine Geburtsstadt München habe ich das Gefühl, nun vollständig zuhause - und damit bei mir selbst - angekommen zu sein.“
Aktion „Kunst für Leben“
Auch in diesem Jahr soll für die Stiftung die Kunst dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen bessere soziale Chancen zu bieten. Robert Ketterer wird rund 80 Objekte moderner und zeitgenössischer Kunst versteigern, darunter Werke renommierter Künstler wie Nam June Paik oder Ugo Dossi. Beide wurden von der Tradition des Dadaismus, in der das Leben und die Kunst quasi ineinander fließen, geprägt. Dabei arbeitet beispielsweise Ugo Dossi mit der Kreativität des Unbewussten, das heißt. mit dem Phänomen der Übertragung von Emotionen und inneren Bildern.
Zastrow sieht darin Parallelen zu ihrer eigenen Arbeit: „Das Motiv, das hinter der Veranstaltung steht – eine Verbindung zwischen der aktuellen Lebensrealität und der Kunst zu schaffen, die zudem noch Freude bringt – und die Gedankenwelt von engagierten Künstlern wie Dossi, passen sehr gut zu meiner eigenen Herangehensweise an die Kunst.
Sehr gern unterstütze ich daher die Arbeit der Münchner-Kindl-Stiftung für Münchner Kinder mit einem Beitrag – insbesondere im Rahmen einer so professionell vorbereiteten und anregenden Veranstaltung“, betont Zastrow.
Prominente Partner – für mehr Farbe im Leben
Neben Paik und Dossi haben auch Münchner Künstler wie Peter Dittmar oder Klaus Soppe, Meisterschüler Robin Pages, eigene Werke gespendet. Zu den weiteren illustren Namen des Abends, deren Werke „unter den Hammer kommen“, gehören Sylke von Gaza, Werner Tübke, Tati, Claudia Krause, Michael Radowitz, Edoardo de Martino (ein Hofmaler von Königin Viktoria) sowie Werken von Ernst Heckel, Elvira Bach, Günther Uecker und Otto Piene. Bei der letzten Auktion im April 2008 wurden unter anderem Gemälde von Dalí, Dix und Heckel versteigert; sie brachte die eindrucksvolle Summe von 29.000 Euro ein.
Die Münchner-Kindl-Stiftung für Münchner Kinder engagiert sich bereits seit 40 Jahren für benachteiligte Kinder in München; zu den Stiftern gehören unter anderem prominente Persönlichkeiten wie Prof. Dr. h.c. Roland Berger sowie Otto Eckart, Honorarkonsul von Guatemala. Das Auktionshaus Ketterer Kunst, gegründet 1954, hat sich mit seinem Stammsitz im Münchner Prinz-Alfons-Palais, einer Dependance in Hamburg, Galerieräumen in Berlin und Repräsentanzen in Heidelberg, Krefeld und New York als bedeutender Kunst- und Buchversteigerer etabliert.
Hanna Klink
Prinzenstraße 73
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Tel.: 089 - 35846622,
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Über das Unternehmen
Profil Bettina Zastrow
„Inspiration aus dem Inneren“
Zugang zur Kunst
„Jeder Mensch ist ein Künstler“ – dieser Satz des deutschen Künstlers und Dozenten Joseph Beuys wurde auch für Bettina Zastrow, die im Hauptberuf als Technische Redakteurin arbeitet, vor einigen Jahren Realität. Den aktiven Zugang zur Malerei fand sie 2003 anlässlich einer Auftragsflaute unter den Umständen, die kreatives Schaffen eigentlich erst ermöglichen: Ohne Zeitdruck, Kurse oder Anleitung entwickelte sie ihren eigenen Stil – Richtschnur waren einzig und allein ihre subjektiven Empfindungen und Gedanken. Was als Hobby begann, entwickelte sich zu einer Leidenschaft, die sich inzwischen auf viele Betrachter von Zastrows Bildern übertragen hat. Die 1968 in München geborene Malerin hat ihre Werke bereits in 14 Ausstellungen präsentiert; vorwiegend im Raum Stuttgart, wo sie viele Jahre verbrachte. Heute lebt Bettina Zastrow in Unterföhring bei München.
Abstrakte Symbolik und kraftvolle Farben
Für Zastrow ist die Malerei Ausdruck ihres Selbst, ihrer Emotionen, Empfindungen sowie ihrer Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebenssphären. Ihr Stil ist geprägt durch schlichte und dabei doch ausdrucksstarke geometrische Formen und Figuren, auf die Leinwand übertragen in kräftigen und kontrastreichen Farben. Farbgebung und Gestaltung wirken wie zufällig gesetzt, gehorchen jedoch dem inneren Kontext von Zastrows Gedankengängen und Assoziationen.
Kreativprozess im Inneren – für Künstlerin und Betrachter
Der Kreativprozess in der Malerei Zastrows beginnt dabei lange bevor sie mit ihren Skizzen beginnt: „Die Motive entstehen vor meinem geistigen Auge und ich bringe sie auf die Leinwand“, erläutert sie. „Der Prozess im Inneren ist dabei die entscheidende Phase - manche Bilder habe ich in Gedanken bereits fertig gestellt, andere müssen erst reifen. Bei jedem Gemälde weiß ich jedoch, wann der letzte Pinselstrich zu setzen ist.“
Die Motivation für ihre Malerei liegt demnach in ihrer Persönlichkeitsstruktur: „Ich verarbeite in meinen Bildern Gefühle, Erlebnisse und Inspirationen aus meiner Vergangenheit und meinem Alltag, insbesondere aus meinem Austausch mit anderen Menschen“, erläutert Zastrow. „Deshalb ist die Kunst nicht nur ein Hobby für mich, sondern hat eine viel größere Dimension in meinem Leben – sie befreit meine Seele. Die Malerei ist mir zu einem inneren Bedürfnis geworden, die in meinem Alltag einen unverzichtbaren Platz einnimmt.“
Zastrow verbindet mit jedem ihrer Bilder ganz individuelle Situationen, Emotionen und Gedankengänge; diese bleiben für den Betrachter jedoch verborgen : „Jeder kann die Motive und Themen meiner Malerei auf sich wirken lassen und dabei einen individuellen Zugang zu dem jeweiligen Gemälde entwickeln“, bestätigt Zastrow.. Ganz gezielt legt sie daher ihren Bildern keine Interpretation zugrunde: „Jeder Mensch hat einen individuellen Lebens- und Erfahrungshintergrund, und der bestimmt auch seine Haltung und spontane Reaktion zur Kunst allgemein und zu konkreten Werken. Meine Bilder sollen zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregen, deshalb möchte ich die Stimmungen und Assoziationen der Betrachter nicht in eine vorgegebene Richtung lenken.“
Zastrows Ansatz: Kunst „barrierefrei“
Diesem egalitären Verständnis von Kunstrezeption entspricht auch die Art der Präsentation ihrer Werke. Die 40-jährige, die keinerlei künstlerische Vorbildung besitzt, stellt ihre Werke grundsätzlich öffentlich aus und nicht in Galerien, um möglichst vielen Menschen Zugang zu ihren Gemälden zu ermöglichen: „An meinen Bildern soll der Betrachter Freude haben, unabhängig davon, ob er über eine kunsthistorische Ausbildung verfügt oder nicht. Deshalb ist es mir wichtig, den Kontakt zur Kunst unkompliziert zu gestalten.“
Kunst als Präsent – oder textil
Ihrem Stil bleibt sich Bettina Zastrow seit Beginn ihrer aktiven Beschäftigung mit der Malerei treu, und für die Präsentation ihrer Motive hat sie zahlreiche neue Varianten gefunden. Alle ihre Bilder stehen auch in digitaler Form zur Verfügung, und können als Post- und Grußkarten, Lesezeichen, Drucke oder in Kalenderform bezogen werden. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt; so bietet Zastrow ihre Motive auch als CD-Cover oder Bucheinband an. Gemeinsam mit der Modedesignerin Ute Hunger aus Bietigheim-Bissingen hat sie außerdem vor einiger Zeit begonnen, Mode mit ihren Stilelementen zu gestalten.
Wer sich einen Überblick über Bettina Zastrows künstlerische Aktivitäten und ihre Bilder verschaffen möchte, der findet weitere Information sowie einen Online-Shop im Internet unter www.zastrow-art.de.