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GenoGyn ruft zu konzertierter E-Mail-Aktion am 5. Mai 2009 auf

28.04.200913:29 UhrGesundheit & Medizin
Bild: GenoGyn ruft zu konzertierter E-Mail-Aktion am 5. Mai 2009 auf

(openPR) Systemwechsel im Gesundheitswesen: Kostenerstattung statt


Köln. Die Zeit ist reif: Nach Jahrzehnten fehlgeschlagener Gesundheitsreform macht sich die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn für einen Systemwechsel im deutschen Gesundheitswesen stark und ruft die Öffentlichkeit zu einer konzertierten E-Mail-Aktion am 5. Mai 2009 auf.


Das Ziel heißt Kostenerstattung - nicht den Ärzten, sondern den Menschen zuliebe.
Das Chaos ist perfekt: Verbale Proteste, handfeste Demonstrationen, Wahlkampfgetöse, Insolvenzen, Streikdrohungen, Schuldzuweisungen, Diffamierungen, Ärztemangel und eine drohende Versorgungskatastrophe. „Über Jahrzehnte wurde die ewige Baustelle ‚Gesundheitsreform’ ständig wieder neu bearbeitet, um immer mehr bürokratische Regelungen und sinkende Arzthonorare bei immer anspruchsvolleren Leistungen zu erreichen. Heute steht das deutsche Gesundheitssystem vor dem Kollaps, längst überholte Strukturen müssen abgelöst werden“, sagt Dr. Jürgen Klinghammer aus dem Vorstand der GenoGyn. Integrationsverträge mit Hausärzten und Fachärzten nach 73 b und 73 c könnten nur eine kurzfristige aber keine Langzeitstabilität im Honorarsystem bewirken. „Es gibt nur eine einzige praktikable Lösung, wie der unsägliche Gordische Knoten im Gesundheitssystem gelöst und eine dauerhaft gute ärztliche Versorgung der Menschen ermöglicht werden kann: die Einführung der generellen Kostenerstattung. Und zwar in der Form, die bereits in vielen europäischen Ländern erfolgreich praktiziert wird und im Jahre 2003 vom Europäischen Gerichtshof für die Europäische Union festgeschrieben wurde.“
Größter Vorteil des Kostenerstattungssystems: Bürokratie-Abbau durch Direktabrechnung zwischen Praxis und Patient, beziehungsweise zwischen Praxis und Krankenkasse für alle Versicherten, die nicht in Vorlage treten können und ihren Arzt ermächtigen, direkt mit der Kasse abzurechnen. Die Zwischenschaltung einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ist damit unnötig. „Entsprechend groß ist der Widerstand zahlreicher Politiker und Vertreter der KV’en und Krankenkassen, die um ihre Existenzberechtigung fürchten. Und das zu Recht, denn das Hauptproblem im Gesundheitssystem ist und bleibt die stetig anwachsende Bürokratie und die vielen Beteiligten, die von ihr leben und mit medizinischen Abläufen überhaupt nichts zu tun haben. Dieser inzwischen riesige und unübersehbare bürokratische Wasserkopf ist völlig überflüssig und entbehrlich. Kein Wunder, dass einfachere, transparentere und direktere Strukturen als Bedrohung empfunden werden und mit allen Mitteln abgewehrt werden“, so der GenoGyn-Vorstand.
Dem Abrechungsaufwand für den einzelnen Patienten, wie ihn bereits 8,6 Millionen Privatversicherte leisten, steht ein Mehr an Eigenverantwortung und Transparenz gegenüber, denn der Patient selbst weiß am besten, ob eine medizinische Leistung erbracht wurde. Kostenerstattung bedeutet außerdem: eine Verbesserung der medizinischen Qualität durch Wettbewerb der Arztpraxen, einen gesteigerten Wettbewerb unter den einzelnen Krankenkassen und eine leistungsgerechte Honorierung der ärztlichen Tätigkeit.
Der Vorstand der GenoGyn ruft deshalb alle Ärzte, Vertreter der medizinischen Assistenz- und Pflegeberufe und Patienten dazu auf, in einer konzertierten E-Mail-Aktion den politisch Verantwortlichen ihrem Wunsch nach einem radikalen, zukunftssicheren und Parteien unabhängigen freien Umbau des Gesundheitssystems Ausdruck zu verleihen: Mit einer E-Mail an die politischen Entscheidungsträger am Dienstag, dem 5. Mai 2009 zwischen 00.00 Uhr und 24.00 Uhr. Das Ziel ist eine EU-konforme, praktikable Kostenerstattung, statt des anhaltenden Chaos im deutschen Gesundheitssystem. Alle Informationstexte und einen Verteiler der maßgeblichen Bundestagsabgeordneten sind auf der Website der GenoGyn (http://www.genogyn-rheinland.de/content_gg/cont_10157.april.php) einzusehen.
Unterstützt wird die Aktion der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn durch den NAV-Virchow-Bund, den Hartmannbund und durch die Kölner Ärzte e.V..

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