(openPR) BERLIN. Zu den Forderungen der Unionsländer bezüglich der Bildung von Eliteuniversitäten erklärt die Vorsitzende des Bundestagsbildungsausschusses und FDP-Bundestagsabgeordnete, Ulrike :
Das Gezänk um Eliteuniversitäten nimmt bizarre Formen an. Nun erklären die Unionsländer ihren eigenen Weg zur Elitebildung, -angeblich ginge es nur mit einem Netz von Spitzenforschung.
Derartige Vorschläge dienen vor allem dazu, das eigene Profil zu schärfen, ansonsten sind sie reine Spiegelfechtereien. Wir alle wollen eine Vernetzung und zwar regional, bundesweit und europaweit. Insofern sind die Unionsvorschläge alter Tobak.
Spannend ist allein die Frage, wie wir die knappen Gelder so verteilen, dass auch wirklich Spitzenforschung- und lehre gefördert werden. Das derzeitige Gezänk lenkt nur ab und kostet Zeit.
Wir fordern Bulmahn und die Länder auf, sich endlich an einen Tisch zu setzen und gemeinsame Konzepte zu entwickeln. Und zwar über alle unter den Nägeln brennenden Themen: die zukünftige Verteilung und die Höhe der Hochschulbaumittel, spezielle Förderprogramme für Elitenetzwerke, einen Wissenschaftstarifvertrag und die Absicherung der Autonomie unserer Hochschulen.
Alles andere blockiert Innovation in diesem Lande. Gewinnen können wir bei diesem Spiel nur gemeinsam!











